Sony Alpha 6000 (Langzeit-) Test: Stärken, Schwächen, Objektive

Aktualisiert: von Robert

Sony Alpha 6000

Um es vorwegzunehmen: Nein ich werde nicht von Sony gesponsert und das ist auch kein Werbeartikel oder dergleichen. Aber mir gefällt die Kamera einfach gut und ich habe sie nun schon mehrere Jahre intensiv genutzt. Das hat auch seine Gründe (und damit meine ich jetzt nicht den super schnellen Autofokus – der ist mir nämlich ziemlich egal…).

Die kompakte 24-Megapixel APS-C Systemkamera liefert eine Bildqualität auf hohem Niveau. Neben einem sehr guten Rauschverhalten bietet die Kamera auch noch einen hohen Dynamikumfang.

Und selbst im Jahr 2019 ist die Kamera noch immer eine absolute Kaufempfehlung. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Sony A6000 heutzutage für einen absoluten Schnäppchenpreis erhältlich ist:

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Was mir an Sonys kompakter Systemkamera gefällt und wo sie eventuell ein wenig schwächelt, berichte ich dir in diesem Beitrag. Außerdem zeige ich dir noch die besten Objektive für die Sony Alpha 6400.

Datenblatt (Kurzversion)

  • Sensor: APS-C mit 24,3 MP (effektiv)
  • Pixelgröße: 3,9 µm
  • Autofokus: Phasen- und Kontrastautofokus
  • Monitor: 3-Zoll TFT-LCD
  • Sucher: ja (OLED)
  • Belichtungszeiten: 1/4.000 bis 30 s, BULB
  • Belichtungskorrektur: -5 bis +5
  • Serienbildgeschwindigkeit: 11 Bilder / Sekunde
  • ISO: 100 bis 25.100
  • Video: Full-HD (bis 60fps)
  • Audioport: nein
  • Display nach vorne klappbar: nein
  • Preis auf amazon.de: 519,00 EUR

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Sensor und Auflösung

Die Sony Alpha 6000 ist eine Systemkamera mit APS-C Sensor. Dieser hat eine effektive Auflösung von 24.3 Megapixel. Im Gegensatz zu vielen anderen Systemkameras, ist in dieser Kamera also ein Sensor verbaut, den man in den meisten Einsteiger- bzw. Mittelklasse DSLR-Kameras vorfindet. Viele andere Hersteller setzen auf kleinere Sensoren (zum Beispiel MFT).

Jedes Sensorformat hat gewisse Vor- und Nachteile. APS-C gilt dabei als guter Allrounder (größer als MFT aber kleiner als Vollformat).

24 Megapixel sind natürlich sehr viel. Und auch wenn Megapixel kein Kriterium für Bildqualität darstellen, so bietet eine hohe Auflösung dennoch gewisse Vorteile. Bei einer Auflösung von 24 Megapixel bleibt in jedem Fall genug Spielraum für einen nachträglichen Bildbeschnitt (Crop) in der Bearbeitung.

Rauschverhalten und ISO

24 Megapixel auf einem einem APS-C Sensor sind natürlich sehr viel! Auch ich hatte anfangs echte Bedenken, ob unter der hohen Auflösung das Rauschverhalten der Kamera leiden würde. Dem ist aber nicht so! Subjektiv empfinde ich das Rauschverhalten bis ISO 3.200 sehr gut und bis ISO 6.400 sehr akzeptabel. Der ISO-Wert der Sony Alpha 6000 reicht bis 25.600 (51.200 bei Multishot).

In der Praxis machen extrem hohe ISO-Werte jenseits von 12.800 natürlich nicht mehr wirklich Sinn.

Bei der manuellen ISO-Wahl kann man den ISO-Wert nicht nur jeweils verdoppeln, sonder auch ISO Werte wie zum Beispiel 125 oder 640 auswählen.

Iso Ober- und Untergrenze

Wie bei vielen anderen Kameras lässt sich auch bei der Sony Alpha 6000 eine Ober- sowie auch Untergrenze für den ISO-Wert einstellen. Diese Funktion nutze ich sehr oft. Schade finde ich allerdings, dass sich für die ISO-Grenze nur jeweils „ganze ISO-Werte“ (400, 800, 1600, 3200, 6400…) einstellen lassen. Man kann also die ISO Obergrenze zum Beispiel nicht bei ISO-2000 festlegen.

iso
Sehr praktisch: Neben einer ISO-Obergrenze kann auch eine ISO-Untergrenze für die ISO-Automatik eingestellt werden

Kompakte Ausmaße, geringes Gewicht

Einer der größten Vorteile der Sony Alpha 6000 sind die kompakten Ausmaße. Ja schon klar- das ist natürlich ein allgemeiner Vorteil von Systemkameras gegenüber herkömmlichen DSLR-Kameras. Dennoch finde ich es faszinierend, dass in der kleinen und leichten Alpha ein APS-C Sensor steckt. Hohe Bildqualität im kleinen Gehäuse.

Die Kamera ist aber nicht nur schlank, sonder auch leicht: Nur 285 Gramm bringt die Alpha 6000 ohne Objektiv auf die Waage.
Die Sony Alpha ist somit die perfekte Immer-Dabei-Kamera!

Für mich ersetzt die Sony Alpha 6000 gleich zwei Kameras, da ich früher einerseits eine APS-C Spiegelreflexkamera als Hauptkamera benutzte und eine gute Kompaktkamera als Zweitkamera wenn ich mal nicht so viel schleppen wollte.

sony alpha 6000
Die Sony Alpha 6000 ist wirklich kompakt! Hier im Größenvergleich mit einer herkömmlichen PC Maus

Hoher Dynamikumfang

Die Sony Alpha wirbt mit den schnellsten Autofokus der Welt- dazu komme ich später noch. Was viele aber nicht wissen, ist das die Alpha 6000 einen extrem guten Dynamikumfang bzw. Kontrastumfang aufweist. Das bedeutet, dass die kleine Alpha mehr Details in den Tiefen und Lichtern wiedergeben kann, als Kameras mit geringerem Kontrastumfang.

Laut DXO Mark beträgt der Dynamikumfang 13,1 Blendenstufen. Als die A6000 erschienen ist, war das ein absoluter Spitzenwert! Aber auch heute ist die Kamera damit noch absolut konkurrenzfähig.

Sony Alpha 6000: Dynamikumfang 13,1 Blendenstufen
Nicht nur der Dynamikumfang – auch der Overall-Score von 82 Punkten kann sich auch heute noch absolut sehen lassen!

Für mich persönlich war dies ein entscheidender Kaufgrund, da ich im Bereich der Landschaftsfotografie gerne so viele Details wie möglich in den Tiefen und Lichtern meiner Bilder wiedergeben möchte. Natürlich gelangt auch der hohe Kontrastumfang der Alpha mal an seine Grenzen und bei sehr kontrastreichen Szenen greife ich auf die HDR-Technik zurück (hier findest du Tipps zur HDR Fotografie).

kontrastumfang_sony_6000
Der Kontrastumfang der Sony Alpha 6000 ist wirklich beachtlich.

Display und Sucher

Der 3-Zoll LCD Monitor mit einer Auflösung von 921.600 Pixel verfügt nicht über eine Touch-Funktion. Das stört mich persönlich überhaupt nicht, da sich die Alpha 6000 mittels Drehräder und 3 frei konfigurierbaren Tasten wirklich perfekt bedienen lässt.

Leider ist der Monitor im 16:9 Format. Da ich die meisten meiner Bilder aber im klassischen 3:2 Format aufnehme, wird nicht die ganze Fläche des Monitors ausgenutzt. Somit ist die real genutzte Fläche kleiner als 3 Zoll.

Dies ist aber bauartbedingt wohl nicht anders zu lösen und irgendwo muss man bei einer so kompakten Kamera auch (kleine) Abstriche machen. Der Monitor ist klappbar, womit auch gute Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven gelingen.

Über einen elektronischen Sucher mit Dioptrinkorrektur verfügt die Sony Alpha ebenfalls. Der Sucher funktioniert wirklich sehr gut und kann durchaus mit einem optischen Sucher mithalten. In einigen Bereichen ist der digitale Sucher sogar einem optischen Sucher überlegen (100% Bildabdeckung, alle Parameter können im Sucher angezeigt werden, Bildkontrolle kann im Sucher durchgeführt werden, etc.).

Sony Alpha 6000 Objektive

Die Sony Alpha 6000 verfügt über das Sony E-Mount Bajonett. Für diesen Anschluss gab es vor wenigen Jahren noch nicht wirklich viele Objektive. Das hat sich aber mittlerweile geändert, da auch Fremdhersteller wie Samyang oder Sigma E-Mount Objektive produzieren. Außerdem hat auch Sony in den letzten Jahren neue Objektive für die Alpha 6000 und deren Nachfolger produziert.

Des Weiteren ist es möglich, über diverse Adapter Objektive von Fremdherstellern anzuschließen. Ich benutze zum Beispiel ein altes, lichtstarke Minolta Objektiv (50mm 1.4) welches ich mit diesem 30-Euro teuren Adapter* an meiner Sony Alpha 6000 anschließe.

So kommen wir jetzt aber zu meinen Objektiv-Empfehlungen:

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Die Festbrennweite ist für eine maximale Offenblende von f1.4 relativ günstig und die Bildqualität überzeugt. Einziger Nachteil (im Videobereich): Das Objektiv verfügt über keinen Bildstabilisator.

Beste Alternative (mit Bildstabilisator): Sony SEL 35 f1.8 (auf amazon.de ansehen*)

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Ein sehr gutes Portrait Objektiv. Dank Bildstabilisator auch super in der Videoproduktion einsetzbar.

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Für den Preis ein sehr gutes und vor allem lichtstarkes Ultraweitwinkel-Objektiv. Das Objektiv ist komplett manuell – Blende und Fokus werden direkt am Objektiv eingestellt.  Hier mein Testbericht zum Samyang 12mm.

Beste Alternative: Sony 10-18mm 4.0 (auf amazon.de ansehen*)

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Ein kompaktes Reisezoom, das super zur kompakten Sony A6000 passt! Mehr Infos findest du in diesem Beitrag zum Sony SEL 18-135.

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Zusätzlich zu den eben kurz vorgestellten Objektiven produziert Sony auch in Kooperation mit Zeiss Objektive für das E-Mount Bajonett. Beliebt aber relativ teuer ist das SEL 1670Z (16-70mm Zeiss auf amazon.de ansehen*)

Geschwindigkeit, Autofokus, manueller Fokus

Die Sony Alpha 6000 wirbt mit dem schnellsten Autofokus der Welt. Und ja- er ist wirklich verdammt schnell! Für mich war dies kein Kaufkriterium, da ich mich hauptsächlich im Bereich der Landschaftsfotografie bewege.

Neben einem wirklich sehr schnellen Autofokus bietet die Kamera auch eine Serienbildgeschwindigkeit von ca. 11 Bildern pro Sekunde. Ein Wert bei dem Einsteiger-DSLRs vor Neid erblassen!

Aber nicht nur der Autofokus macht eine gute Figur- auch die Funktionen zum manuellen Fokussieren sind absolut Spitzenklasse: Fokuslupe und Fokuspeaking (Kantenabhebung) machen das manuelle Fokussieren zum Kinderspiel. Dank dieser Funktionen lassen sich auch alte manuelle Objektive sehr gut an der Sony Alpha 6000 nutzen.

Mittels Fokus-Peaking werden die Kanten des scharf gestellten Motives farblich hervorgehoben. Manuelles scharf stellen wird somit zum Kinderspiel
Mittels Fokus-Peaking werden die Kanten des scharf gestellten Motives farblich hervorgehoben. Manuelles scharf stellen wird somit zum Kinderspiel

Motivprogramme, HDR und Panoramamodus

Die Kamera bietet natürlich auch unzählige Motivprogramme, die Dank intelligenter Automatik sowie überragender Automatik auch automatisch von der Kamera gewählt werden können.

Auch eine HDR-Funktion ist mit an Board. Diese leistet zwar gute Dienste, da das fertige HDR aber nur in 8-bit JPEG ausgegeben wird, ist diese Funktion weniger interessant für mich. Dies ist – meines Wissens nach – aber auch bei allen anderen Kameras so. Ein HDR als RAW-Datei in der Kamera abzuspeichern wäre natürlich super.

Die Panoramafunktion ist wirklich grandios einfach gelöst: Man hält den Auslöser gedrückt und schwenkt die Kamera. Fertig. Die Panoramafunktion kann direkt am Einstellrad gewählt werden – sehr praktisch. Leider kann auch ein Panoramabild nur im JPEG-Format abgespeichert werden.

WLAN und Datenübertragung

Natürlich hat die Sony Alpha 6000 auch WLAN an Board. Damit können Bilder schnell und einfach auf den Computer oder das Smartphone übertragen werden. Eine einfache Datensicherung ist somit auch unterwegs möglich.

Des Weiteren kann die Kamera mittels der kostenlosen App „PlayMemories“ einfach per Smartphone ferngesteuert werden. Somit spart man sich einen Fernauslöser. Aber natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. In meinem Test der PlayMemories App (Anfang 2015) konnte ich leider keine Funktion für die BULB-Belichtung vorfinden. Ich hoffe jedoch, das diese Funktion in einem baldigen Update nachgerüstet wird.

Des weiteren ist der Stromverbrauch bei aktiviertem WLAN noch höher. Aus diesem Grund benutze ich die Sony Alpha 6000 meistens im Flugmodus und aktiviere WLAN nur dann, wenn ich es unbedingt benötige.

fernsteuerung
Mittels der kostenlosen App „PlayMemories“ kann die Sony Alpha 6000 ferngesteuert werden.

Videofunktion

Ich persönlich nutze meine Sony Alpha 6000 hauptsächlich zum Fotografieren. Aber die Kamera verfügt auch über einen hervorragenden Videomodus mit Full-HD Auflösung bei bis zu 60 fps. Der Videomodus kann über einen Knopf an der Kameraseite direkt aktiviert werden. Manuelle Blendensteuerung im Videomodus ist natürlich möglich.

Leider verfügt die Sony Alpha 6000 nicht über einen Standardanschluss für ein externes Mikrofon. Dafür kann über den Multifunktionszubehörschuh ein passendes externes Mikrofon angeschlossen werden.

Preis/Leistung

Der Body der Sony Alpha 6000 ist mit rund 420 Euro (Stand März 2019) wirklich sehr günstig zu haben. Fast schon ein Schnäppchen. Die Sony Alpha 6000 inklusive Kit Objektiv (SEL 1650 Powerzoom) kostet ca. 550 Euro. Dafür bekommt man viel Kamera für wenig Geld.

Die Sony Alpha 6000 ist in 3 Farben erhältlich: schwarz, silber und weiß.

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Leider zählen die Objektive von Sony nicht gerade zu den günstigesten am Markt. Durch Fremdhersteller hat sich die Lage disbezüglich aber deutlich gebessert. Vor allem die Sigma E-Mount Objektive bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Die Möglichkeit Objektive von Fremdherstellern zu adaptieren bietet ebenfalls viele günstige Alternativen.

Insgesamt finde ich das Preis/Leistungsverhältnis der Sony Alpha 6000 wirklich extrem gut!

Schwächen und Nachteile

Auch wenn die Sony Alpha 6000 wirklich eine sehr gute Kamera ist, gibt es natürlich auch diverse Schwachpunkte

1. Nicht wetterfest
Die Sony Alpha 6000 vefügt nicht über ein abgedichtetes Gehäuse. Da ich aber kein typischer Schlechtwetter-Fotograf bin, kann ich damit leben. Bei starken Regengüssen sollte man die Sony Alpha 6000 also schützen.

2. Bug (?) im Bracketing-Mode
Im so genannten Bracketing-Mode (Modus zum Erstellen einer Belichtungsreihe) konnte ich den Selbstauslöser nicht aktivieren. Ich denke mal, dass es sich hierbei um einen Bug handelt, der mittels Firmware-Update leicht beseitigt werden könnte! Also Sony – haut mal endlich eine neue Firmware raus!

-> behoben

3. Keine Akku-Ladeschalte
Der Sony Alpha 6000 liegt keine Ladeschale bei. Der Akku wird also mittels Kabel direkt in der Kamera geladen. Das mag ich persönlich überhaupt nicht. Gott sei Dank, gibt es eine passende Ladeschale inklusive 2 Reserveakkus*.

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4. Akku-Laufzeit
Die Akku-Laufzeit der Sony Alpha 6000 ist nicht gerade das gelbe vom Ei. Man sollte Datenverbindungen (WIFI) nur dann aktivieren, wenn man sie auch wirklich benötigt. Ich benutze die Alpha 6000 hauptsächlich im Flugmodus. Einen Reserve-Akku* sollte man unbedingt mit sich führen.

5. Kein Mikrofon-Anschluss

Leider verfügt die Kamera über keinen Audioeingang, um ein externes Mikrofon anzuschließen! Ein Nachteil in der Videoproduktion

6. Kein Klappdisplay

Auch ein Klappdisplay fehlt. Für Selfies oder Vlogs ist die Kamera also weniger geeignet. Falls das für dich ein Kriterium ist, findest du hier eine Übersicht der besten Vlog Kameras.

Die Nachfolger der Sony A6000

Die Nachfolger der Sony Alpha 6000 sind die Sony A6300, die Sony A6500 sowie die im Jänner 2019 erschienene Sony Alpha 6400 Über diese Kameras habe ich jeweils ein Review verfasst:

Sony Alpha 6000 vs 6300

Eine Frage die sich viele stellen ist, ob man nicht gleich besser zum Nachfolger greifen soll. Willst du nur fotografieren, dann bleib bei der Alpha 6000. Willst du mehr im Videobereich machen, greife zu Sony Alpha 6300.

Denn nur im Videobereich liegen die nennenswerten Vorteile der Alpha 6300 gegenüber der Alpha 6000. Die A6300 verfügt über eine 4K Videoauflösung. Außerdem ist endlich ein Audioeingang für externe Mikrofone integriert, der bei der Alpha 6000 leider fehlt.

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Fazit zur Sony Alpha 6000

Viele Stärken bei wenig Schwächen und einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Mittlerweile ist auch das Objektivangebot für das Sony E-Mount Objektivbajonett sehr gut. Die Möglichkeit andere Objektive und Altglas günstig an der Sony Alpha 6000 zu adaptieren, erweitert das Angebot zusätzlich.

Ich persönlich kann eine klare Empfehlung für die Sony Alpha 6000 aussprechen! Auch noch im Jahr 2019! Falls du auch viel filmen möchtest, greife lieber zur A6300, A6400 oder der A6400.

Weitere Infos findest du noch auf der Herstellerseite.

Kategorien Kameras

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35 Gedanken zu “Sony Alpha 6000 (Langzeit-) Test: Stärken, Schwächen, Objektive”

  1. Toller bericht!

    Ich bin schwer am überlegen mit die a6000 zu kaufen. Muss allerdings erst meine g3 samt objektiven loswerden ……

    Falls du also jemanden in salzburg umgebung kennst ….. sag mir Bescheid

  2. Hallo,

    bei „Sensor und Auflösung“ hat sich ein Fehler eingeschlichen…

    Viele andere Hersteller setzen auf kleinerE Sensoren.

    Weiter zum Bracketing, dass ist bestimmt kein Bug, da die Vorgänger der NEX Reihe dieses Feature auch nicht enthielten.
    Weiter würde es allerdings auch gar keinen Sinn machen, was viel mehr wichtiger wäre eine vollautomatische Bracketing Funktion. Einmal auslösen – 3 Bilder machen, sowas existiert aber leider nicht. Für die 3 Belichtungen muss der Finger auf dem Auslöser bleiben.

    • Hallo Daniel- danke für dein Kommentar!

      Eine Selbstauslöser-Funktion, welche sich mit der Bracketing-Funktion kombinieren lässt, würde durchaus Sinn machen! Vollautomatisches Bracketing mit einmaligem Auslösen beherrscht die Sony Alpha 6000 nämlich schon!
      Es fehlt eben nur die Selbstauslöser-Funktion!

  3. Hallo Robert,

    vielen Dank für Deine Eindrücke von der Sony A6000. Ich bin begeisterter Nutzer einer Olympus e-pl 7 und einer Nikon D7100. Ich hatte aber auch immer die A6000 im Auge, weil mich das Design und der schnelle Autofokus gereizt haben. Jetzt habe ich zugeschlagen, weil Media Markt die Kamera im Paket mit den Kit-Objektiven SEL1650 und 55210 zu günstigen 777 € im Angebot hatte.
    Jetzt bin ich hin und her gerissen, ob und wenn ja, von welcher Kamera ich mich trennen soll. Drei Kameras benötige ich definitiv nicht, aber irgendwie möchte ich doch alle behalten. Gibt mir einen Grund, daß das okay so ist. ;-)
    Okay zurück zu Deiner Analyse. Ich habe gestern die neue Firmware 2.0 aufgespielt. Ich weiß nicht, ob es vorher schon so war, aber man kann jetzt auch die ISO Zwischenstufen (z.B. 1000, 1250, 2000, etc.) einstellen.
    Gruß
    Michael

    • Hallo Michael – danke für dein Kommentar! Die ISO Zwischenstufen konnte man schon immer einstellen. Leider sind bei den ISO-Grenzen (Ober- und Untergrenze) nur „volle“ ISO-Werte Einstellbar. Die Olympus e-pl 7 ist ebenfalls eine sehr gute Kamera. Ein Vorteil der A6000 gegenüber der Olympus ist aber sicherlich der APS-C Sensor im 2:3 Format im Gegensatz zum MFT Sensor im 4:3 Format.
      Ob du neben einer APS-C Systemkamera wie die Sony Alpha 6000 auch noch eine DSLR mit ähnlich großen Sensor wie die Nikon D7100 benötigst, musst du selbst entscheiden.
      Natürlich solltest du bei deinem Entscheidungsprozess miteinbeziehen, wie viele Objektive du bereits für die jeweilige Kamera bereits besitzt.

      Ich persönlich habe mich von meiner DSLR getrennt und bin mit der Alpha 6000 sehr zufrieden. Lediglich das Kit-Objektiv ist qualitativ nicht der Oberhammer, aber mittlerweile ist die Auswahl an Objektiven schon sehr groß: http://www.fototuning.at/index.php/tuning/kameras/181-objektive-nex-alpha6000

      Des weiteren gibt es die Möglichkeit, günstiges Altglas an der Alpha 6000 zu adaptieren: https://www.99blickwinkel.com/minolta-rokkor-50mm-test/

      Schöne Grüße, Robert.

  4. Hallo, danke für diesen Artikel! ich habe selbst seit 2 Wochen die Alpha6000 und bislang den Umstieg von der D7000 noch nicht bereut.
    Hast du eine Empfehlung für ein adaptierbares Objletiv für Landschaftsaufnahmen? Das Sel1018 übersteigt leider mein Budget und ich würde lieber ein Altglas mit manuellem Fokus nutzen.
    Beste Grüße!
    Daniel

  5. Hallo, schöne Salzburg-Bilder in Deinem Blog. Ich fotografiere auch mit einer Sony a6000 und finde sie ein wunderbare Kamera. Was mir ein wenig fehlt sind ein Objektiv mit größerer Brennweite für Tierfotografie. Ich habe die Cam gerne bei meinen Spaziergängen mit und das Tamron 200mm Objektiv ist zwar wirklich gut mit dem ultraschnellen Autofokus, aber leider oft eine Nummer zu ‚kurz‘.

    • Hallo Andrea! Ja über 200mm gibts leider derzeit noch nichts für die Alpha 6000! Vielleicht findest du ja ein manuelles „Altglas“ dass sich adaptieren lässt?

  6. Hallo Robert,

    ein gelungene und informative Zusammenfassung.
    Seit kurzem besitze ich auch ein Sony a 6000 und bin ebenso, wie viele hier, von der Kamera begeistert. Gestern habe ich mir ein Sigma 60/f2.8 gekauft…und was soll ich sagen, die Bildschärfe ist sehr gut.
    Noch ein Wort zu Daniel. Schau dir doch das Sigma 19mm/1:2.8 DN an. Ein gutes und preiswertes Weitwinkelobjektiv.
    Herzliche Grüße
    Helmut

  7. Noch etwas! Die Idee alte Objektive mit neuer Technik zu adaptieren bzw. zu verbinden bin ich ebenfalls angegangen. Natürlich muss dabei alles manuell eingestellt werden, aber die Ergebnisse lassen sich sehen. Vor allem mein Pentax M 1.1.7 / 50 mm -Objektiv kann den neuen 50 mm Objektive sehr gut Paroli bieten. Aber wie schon erwähnt, muss alles manuell eingestellt werden, aber uch das kann ein Herausforderung an das fotografisches Geschick darstellen.

  8. Toller Artikel dem ich zu 100% zustimmen kann. Da stimmt jedes Wort.
    Habe die Kamera jetzt genau einen Monat und bin regelrecht süchtig nach dem kleinen Zauberkästchen.

    Möchte mich jetzt auf Makro spezialisieren. Hast Du da einen Tipp für mich bezüglich eines Objektivs?

    Beste Grüße aus der Stadt mit K,

    Thomas

    • Hallo Thomas!
      Vielen Dank für dein Kommentar! Makro ist leider nicht gerade mein Spezialgebiet. Aber schau dir doch mal das Sony SEL-30M35 F3,5/30mm an.
      Mit der Stadt mit K – meinst du wahrscheinlich Köln ;-)
      Also dann schöne Grüße zurück aus der Stadt mit S,
      Robert.

  9. Hi,

    wie ist die Adaption mit den alten Minolta AF (!) Objektiven? Lohnt sich hierfür der teuere LA-EA4 Adapter? Oder sollte man den günstigen nehmen und manuell fokussieren. Ginge das überhaupt einigermassen?
    Karl

    • Hallo Dominik! Ich benutze die A6000 hauptsächlich zum Fotografieren – filme so gut wie nie! Da ich hauptsächlich in RAW fotografiere, haben Presets kaum eine Bedeutung, da ich nachträglich in PS bzw. Lightroom die Presets der Kamerea (Kameravorgaben) festlegen kann.
      Allerdings habe ich mir in Lightroom diverse Presets angelegt.

  10. Für mich steht demnächst auch der Kauf einer neuen Kamera ins Haus. Ich schwanke noch zwischen der a6000 und der EOS M3. Da ich noch eine EOS 1000 mit Sigma DC 17-70 2,8-4,5 habe, spricht mehr für dieM3, da ich diese Linse (und mein Canon 80-300) mittels Adapter weiter verwenden könnte. Meine Überlegung ist: Ist die a6000 besser als meine alte DSLR? Dann würde ich lieber komplett umsatteln…
    Hat jemand dazu eine (fundierte) Meinung?
    Mit freundlichen Grüßen, Karsten aus B an der S.

    • Hallo Karsten! Ob eine Kamera „besser“ ist, ist immer relativ- da es viele Beurteilungskriterien gibt. Der Sensor der Alpha 6000 ist dem der EOS 1000D mit Sicherheit deutlich überlegen. Besseres Rauschverhalten trotz der viel höheren Auflösung. Höherer Dynamikumfang. Die Bildqualität ist aber natürlich immer sehr stark vom jeweiligen Objektiv abhängig – Das Kit der A6000 wird dem Potential der Kamera leider nicht ganz gerecht – ist dafür aber super kompakt.

      Die EOS M3 habe ich selber noch nicht getestet. Bei der M3 würde mir aber der Sucher fehlen. Zwar gibt es einen Aufstecksucher – dieser muss aber wieder extra gekauft werden.

      Schöne Grüße, Robert aus S an der S.

  11. Sehr guter Artikel!

    Kann diesen Test nur bestätigen. Sony hat mit der 6K wirklich ein kleines Wunderkästchen zu einem Top-Preis auf den Markt gebracht.

    Kennt ihr noch den Werbespruch aus den 80er? IT’s not a trick – it’s a Sony

    Der passt super auf diese Kamera.

    Ein treuer Begleiter wenn ich als Street-Shooter unterwegs bin.

    Beste Grüße,

    Thomas

  12. Danke für den guten Bericht.
    Das verstehe ich als FOTO Laie sogar.
    Hatte die RX100 iv ins Auge gefasst, ist mir aber zu filigran in den Fingern.
    Die 6000 der liegt schon besser in der Hand.

  13. Hallo Robert,
    ich selbst habe auch eine Alpha 6000 und kann Robert nur beipflichten.
    Ein besseres Preisleistungsverhältnis gibt es derzeit kaum auf dem Markt.

    Und nun wird es noch interessanter, da Sigma den MC-11 Adapter auf den Markt geworden hat. Dieser funktioniert aktuell zwar teilweise nur eingeschränkt auf der Alpha 6000 (bei einigen Objektiven ist nur Kontrast-AF verfügbar bzw. geht gar nicht), aber mit jeden FW-Update wird der Adapter besser.

    Ich liebäugle aktuell damit diesen Adapter zu kaufen und mir ein Sigma 70-200mm F2,8 OS zuzulegen. Damit wäre ich für meine Hundesport / Tier-Portraits gut aufgestellt.

    Vielleiciht hat ja einer von euch die Kombi schon getestet?

    MfG

    Dieter

    • Also ich denke mal nicht, dass es am Adapter liegt! Schau dir doch mal die Belichtungszeit an. Die Kamera kennt das Objektiv nicht, dementsprechend wird die Belichtungszeit oft zu lang gewählt.
      Fotografiere mal im Modus S und wähle eine entsprechend kurze Belichtungszeit (1/200 oder kürzer). Stell die ISO auf Automatik – smit hat die Kamera noch eine Variable um die Belichtung zu regulieren (falls die Blende zu weit geschlossen und die Belichtungszeit dementsprechend kurz ist, kann die Kamera immer noch den ISO Wert erhöhen).

      Um ganz sicher zu gehen, kannst du auch mal mit Stativ und Selbstauslöser arbeiten. Wenn das Motiv dann noch immer unscharf sein sollte, tippe ich auf das Objektiv. Achja – wenn du die Blende komplett schließt, hast du immer einen gewissen Schärfe-Verlust. Das ist auch bei heutigen Objektiven nicht anders.

  14. Hallo,habe nun auch die a6000.Jetzt in 2017 habe ich mich noch dazu entschieden. Sie hat bei mir das Rennen gegen die GX80, OLY oem 10MII, Sony RX100iii und Pana TZ101 gewonnen.
    Auch dank Deiner neutral wirkenden Beiträge auf youtube. Gruß Reinhard

  15. Hallo Freunde der Fotografie,

    guter Bericht über die wirklich tolle Alpha 6000.

    Nur ein Tip von mir zum Thema Stromverbrauch, Akku über Kamera laden ……

    Ich finde gerade die Möglichkeit grandios ….. die Kamera ist unterwegs mal „schnell“ aufzuladen und zwar benutze ich dafür einen Akkupack …. mal ne kurze Pause im Park, im Restaurant oder auf dem Spielplatz ( meine Tochter begleitet mich oft) ….. Zack hast danach wieder Saft in der Alpha.

    Also, Gut Knips !!

  16. Hallo,

    ich kann die Alpha 6000 jeden empfehlen der sich eine neue Kamera zulegen möchte. Mein KIT hat 689€ gekostet, mit dem 16-50mm und dem 55-210mm Kit objektiven, samt Tasche noch dazu . das ist preisliche sehr günstig gewesen . Adlerdings schöpfen die beiden Objektive vor allem das 16-50mm das Potenzial der Alpha 6000 nicht aus . Bin mittlerweile bei Festbrennweiten hängen geblieben wie z.b das Sigma 30mm f2,8 oder das 50mm f1,8 von Sony. Super Bilder , Kontraste und vor allem Schärfe stimmen mich mehr zu den Sigma Objektiven die sogar echt super Günstig sind . Ich nutze eh nur Fokuspeaking, und manuelles Fotografieren sowieso. so lernt man am besten , und vor allem mit Festbrennweiten wo man sich bewegen muss, kommen da sehr geile Bilder raus .-)

  17. Danke ! In gut verständlichem, (fast) fehlerfreiem Deutsch hat mir dieser Artikel geholfen, eine Entscheidung zwischen dieser Sytemkamera und der kompakten Canon G5 zu treffen. Ich bin sehr gespannt !

  18. Grüße dich Robert,
    vorab vielen Dank für diesen Beitrag zur Sony Alpha 6000 und auch die 12 Tipps für diese Kamera. Seit 2016 wollte ich die Sony Alpha 6000 haben, ich war richtig vernarrt in sie und habe mich dann 2017 doch für eine Fuji XT-2 mit dem Kit-Objektiv 18-55 mm entschieden. Später ein 35 mm Objektiv dazu gekauft.

    Der Grund warum ich bei der Alpha 6000 damals nicht zugeschlagen habe, waren die zu der Zeit wenigen, und wenn man vernünftige Bildqualität haben wollte, teueren und auch sperrigen Sony-Zeiss Objektive. Somit waren die für mich wichtigen Kriterien, die für den Kauf der Sony Alpha 6000 (Gewicht u. Maße) sprachen, wieder aufgehoben.

    Für die Sony Alpha 6000 und trotz der anderen (schwereren) Alpha Kameramodelle nach wie vor das (dank viel Kunststoff, was mich allerdings nicht weiter stört u. eher ein Vorteil ist), geringe Gewicht und die Abmessungen.

    Die Fuji ist klasse, aber sie ist keine Kamera für die Westentasche. Die Sony würde ich vor allem auf meinen Fernwanderungen gerne immer dabei haben. Nun, um es kurz zu machen, ich fürchte, dass die gewichtsmäßig ideale Kombi aus Kamera u. dem 16-50 Kit Objektiv keine sehr gute Bildqualität liefern kann. Gibt es inzwischen ein qualitativ hochwertiges Objektiv und vor allen Dingen kompaktes Objektiv für die Alpha Serie? So wie das Kit-Objektiv, nur mit besserer Bildqualität?

    Ich weiß, dass ich am Ende selbst entscheiden muss, aber macht es überhaupt einen Sinn, sich zu der Fuji XT-2 eine Sony Alpha 6000 zuzulegen? 2x APS-C, zwei völlig unterschiedliche Systeme, und relativ teuere Festbrennweiten dazu? Sinn würde es es evtl. machen, wenn ich eine sperrige digitale Spiegelreflexkamera hätte und mir die Sony dazu kaufen würde. Soll ich für die Fernwanderungen lieber zu der RX 100 III greifen oder es bleiben lassen und lieber in ein kleineres Fuji Gehäuse und weitere Fuji-Objektive Geld investieren? Was meinst du? Für deine Hilfe und Rat vielen Dank im Voraus und stets gut Licht,
    Rai

    • Hallo Rai – erstmals vielen Dank für dein wirklich ausführliches Kommentar!

      Das 1650er finde ich bezüglich der Bildqualität (in Anbetracht der kompakten Bauweise) gar nicht mal so schlecht und die Kamera passt mit dem Kit tatsächlich in die Jackentasche! Das inoffizielle „bessere Kit-Objektiv“ ist das SEL 18135. Für den großen Brennweitenbereich ist dieses Objektiv ziemlich kompakt und auch leicht, allerdings trotzdem deutlich größer als das 1650er (und in die Jackentasche passt es damit auch nicht mehr).

      Für die A6000er Serie gibt es allerdings kompakte und gute Festbrennweiten. Mein Standard-Immer-Drauf-Objektiv war Langezeit das Sigma 30mm 2.8. Sehr kompakt, gutes Preis-Leistungsverhältnis, wirklich überzeugende Bildqualität und die A6000 passt damit noch in die Jackentasche.

      Eine wirkliche Kaufempfehlung kann ich dir allerdings nicht geben, da du mit der Fuji ja bereits sehr gut ausgerüstet bist! Die RX 100 III wäre zwar eine mögliche Ergänzung zur Fuji, dann könnte man theoretisch aber auch wirklich gleich eine A6000 mit Kit kaufen, da die preislich mittlerweile ja so ziemlich gleichauf sind. Und für einen ähnlichen Preis greife ich dann doch lieber zu einer APS-C Kamera mit Wechselobjektivsystem als zu einer Kompaktkamera mit 1-Zoll Sensor. Vor allem in Anbetracht dessen, das die A6000 mit Kit so extrem kompakt ist….

      Würde mich interessieren, welche Entscheidung du triffst – kannst hier ja gerne wieder posten :-) Schöne Grüße aus Salzburg, Robert.

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