Sony Alpha 6000 Test 2019 | Stärken, Schwächen, Objektive

Nach mehreren Jahren intensiver Nutzung präsentiere ich dir hier meinen Sony Alpha 6000 Testbericht.

In diesem Review zeige ich dir alle Stärken und Schwächen der Kamera und zeige dir das beste Zubehör und empfehlenswerte Objektive. Außerdem kläre ich die Frage, ob die A6000 auch im Jahr 2019 noch immer ein Kaufempfehlung ist!

Preis (amazon.de): 485,71 EUR

Sony Alpha 6000 Test
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Features
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Preis/Leistung

Die Alpha 6000 ist die erste Kamera von Sonys erfolgreichen 6000er-Reihe. Auch wenn mittlerweile einige Nachfolgermodelle erschienen sind, so ist die kompakte 24-Megapixel APS-C Systemkamera noch immer eine Kaufempfehlung. Dies liegt nicht nur an dem sehr guten Preis-Leistungsverhalten, sondern auch an der Bildqualität. Diese braucht sich auch im Jahr 2019 nicht hinter aktuellen Modellen zu verstecken. Neben einem guten Rauschverhalten bietet die Kamera auch einen hohen Dynamikumfang und ist somit auch für Landschaftsfotografen interessant.

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Datenblatt (Kurzversion)

  • Sensor: APS-C mit 24,3 MP (effektiv)
  • Pixelgröße: 3,9 µm
  • Autofokus: Phasen- und Kontrastautofokus
  • Monitor: 3-Zoll TFT-LCD
  • Sucher: ja (OLED)
  • Belichtungszeiten: 1/4.000 bis 30 s, BULB
  • Belichtungskorrektur: -5 bis +5
  • Serienbildgeschwindigkeit: 11 Bilder / Sekunde
  • ISO: 100 bis 25.100
  • Video: Full-HD (bis 60fps)
  • Audioport: nein
  • Display nach vorne klappbar: nein
  • Preis auf amazon.de: 485,71 EUR

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Sensor und Auflösung

Die Sony Alpha 6000 ist eine Systemkamera mit APS-C Sensor. Dieser hat eine effektive Auflösung von 24.3 Megapixel. Im Gegensatz zu vielen anderen Systemkameras, ist in dieser Kamera also ein Sensor verbaut, den man in den meisten Einsteiger- bzw. Mittelklasse DSLR-Kameras vorfindet. Viele andere Hersteller setzen auf kleinere Sensoren (zum Beispiel MFT).

Jedes Sensorformat hat gewisse Vor- und Nachteile. APS-C gilt dabei als guter Allrounder (größer als MFT aber kleiner als Vollformat).

24 Megapixel sind natürlich sehr viel. Und auch wenn Megapixel kein Kriterium für Bildqualität darstellen, so bietet eine hohe Auflösung dennoch gewisse Vorteile. Bei einer Auflösung von 24 Megapixel bleibt in jedem Fall genug Spielraum für einen nachträglichen Bildbeschnitt (Crop) in der Bearbeitung.

Rauschverhalten und ISO

24 Megapixel auf einem einem APS-C Sensor sind natürlich sehr viel! Auch ich hatte anfangs echte Bedenken, ob unter der hohen Auflösung das Rauschverhalten der Kamera leiden würde. Dem ist aber nicht so! Subjektiv empfinde ich das Rauschverhalten bis ISO 3.200 sehr gut und bis ISO 6.400 sehr akzeptabel. Der ISO-Wert der Sony Alpha 6000 reicht bis 25.600 (51.200 bei Multishot).

In der Praxis machen extrem hohe ISO-Werte jenseits von 12.800 natürlich nicht mehr wirklich Sinn.

Bei der manuellen ISO-Wahl kann man den ISO-Wert nicht nur jeweils verdoppeln, sonder auch ISO Werte wie zum Beispiel 125 oder 640 auswählen.

Iso Ober- und Untergrenze

Wie bei vielen anderen Kameras lässt sich auch bei der Sony Alpha 6000 eine Ober- sowie auch Untergrenze für den ISO-Wert einstellen. Diese Funktion nutze ich sehr oft. Schade finde ich allerdings, dass sich für die ISO-Grenze nur jeweils „ganze ISO-Werte“ (400, 800, 1600, 3200, 6400…) einstellen lassen. Man kann also die ISO Obergrenze zum Beispiel nicht bei ISO-2000 festlegen.

iso
Sehr praktisch: Neben einer ISO-Obergrenze kann auch eine ISO-Untergrenze für die ISO-Automatik eingestellt werden

Kompakte Ausmaße, geringes Gewicht

Einer der größten Vorteile der Sony Alpha 6000 sind die kompakten Ausmaße. Ja schon klar- das ist natürlich ein allgemeiner Vorteil von Systemkameras gegenüber herkömmlichen DSLR-Kameras. Dennoch finde ich es faszinierend, dass in der kleinen und leichten Alpha ein APS-C Sensor steckt. Hohe Bildqualität im kleinen Gehäuse.

Die Kamera ist aber nicht nur schlank, sonder auch leicht: Nur 285 Gramm bringt die Alpha 6000 ohne Objektiv auf die Waage.
Die Sony Alpha ist somit die perfekte Immer-Dabei-Kamera!

Für mich ersetzt die Sony Alpha 6000 gleich zwei Kameras, da ich früher einerseits eine APS-C Spiegelreflexkamera als Hauptkamera benutzte und eine gute Kompaktkamera als Zweitkamera wenn ich mal nicht so viel schleppen wollte.

sony alpha 6000
Die Sony Alpha 6000 ist wirklich kompakt! Hier im Größenvergleich mit einer herkömmlichen PC Maus

Hoher Dynamikumfang

Die Sony Alpha wirbt mit den schnellsten Autofokus der Welt- dazu komme ich später noch. Was viele aber nicht wissen, ist das die Alpha 6000 einen extrem guten Dynamikumfang bzw. Kontrastumfang aufweist. Das bedeutet, dass die kleine Alpha mehr Details in den Tiefen und Lichtern wiedergeben kann, als Kameras mit geringerem Kontrastumfang.

Laut DXO Mark beträgt der Dynamikumfang 13,1 Blendenstufen. Als die A6000 erschienen ist, war das ein absoluter Spitzenwert! Aber auch heute ist die Kamera damit noch absolut konkurrenzfähig.

Sony Alpha 6000: Dynamikumfang 13,1 Blendenstufen
Nicht nur der Dynamikumfang – auch der Overall-Score von 82 Punkten kann sich auch heute noch absolut sehen lassen!

Für mich persönlich war dies ein entscheidender Kaufgrund, da ich im Bereich der Landschaftsfotografie gerne so viele Details wie möglich in den Tiefen und Lichtern meiner Bilder wiedergeben möchte. Natürlich gelangt auch der hohe Kontrastumfang der Alpha mal an seine Grenzen und bei sehr kontrastreichen Szenen greife ich auf die HDR-Technik zurück (hier findest du Tipps zur HDR Fotografie).

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Der Kontrastumfang der Sony Alpha 6000 ist wirklich beachtlich.

Display und Sucher

Der 3-Zoll LCD Monitor mit einer Auflösung von 921.600 Pixel verfügt nicht über eine Touch-Funktion. Das stört mich persönlich überhaupt nicht, da sich die Alpha 6000 mittels Drehräder und 3 frei konfigurierbaren Tasten wirklich perfekt bedienen lässt.

Leider ist der Monitor im 16:9 Format. Da ich die meisten meiner Bilder aber im klassischen 3:2 Format aufnehme, wird nicht die ganze Fläche des Monitors ausgenutzt. Somit ist die real genutzte Fläche kleiner als 3 Zoll.

Dies ist aber bauartbedingt wohl nicht anders zu lösen und irgendwo muss man bei einer so kompakten Kamera auch (kleine) Abstriche machen. Der Monitor ist klappbar, womit auch gute Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven gelingen.

Über einen elektronischen Sucher mit Dioptrinkorrektur verfügt die Sony Alpha ebenfalls. Der Sucher funktioniert wirklich sehr gut und kann durchaus mit einem optischen Sucher mithalten. In einigen Bereichen ist der digitale Sucher sogar einem optischen Sucher überlegen (100% Bildabdeckung, alle Parameter können im Sucher angezeigt werden, Bildkontrolle kann im Sucher durchgeführt werden, etc.).

Sony Alpha 6000 Objektive

Die Sony Alpha 6000 verfügt über das Sony E-Mount Bajonett. Für diesen Anschluss gab es vor wenigen Jahren noch nicht wirklich viele Objektive. Das hat sich aber mittlerweile geändert, da auch Fremdhersteller wie Samyang oder Sigma E-Mount Objektive produzieren. Außerdem hat auch Sony in den letzten Jahren neue Objektive für die Alpha 6000 und deren Nachfolger produziert.

Des Weiteren ist es möglich, über diverse Adapter Objektive von Fremdherstellern anzuschließen. Ich benutze zum Beispiel ein altes, lichtstarke Minolta Objektiv (50mm 1.4) welches ich mit diesem 30-Euro teuren Adapter* an meiner Sony Alpha 6000 anschließe.

So kommen wir jetzt aber zu meinen Objektiv-Empfehlungen:

Simga 30mm 1.4

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Die Festbrennweite ist für eine maximale Offenblende von f1.4 relativ günstig und die Bildqualität überzeugt. Einziger Nachteil (im Videobereich): Das Objektiv verfügt über keinen Bildstabilisator.

Beste Alternative (mit Bildstabilisator): Sony SEL 35 f1.8 (auf amazon.de ansehen*)

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Ein sehr gutes Portrait Objektiv. Dank Bildstabilisator auch super in der Videoproduktion einsetzbar.

Beste Alternative: Sigma 56mm 1.4 (auf amazon.de ansehen*)

Samyang 12mm 2.0

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Für den Preis ein sehr gutes und vor allem lichtstarkes Ultraweitwinkel-Objektiv. Das Objektiv ist komplett manuell – Blende und Fokus werden direkt am Objektiv eingestellt.  Hier mein Testbericht zum Samyang 12mm.

Beste Alternative: Sony 10-18mm 4.0 (auf amazon.de ansehen*)

Sony SEL 18-135mm

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Ein kompaktes Reisezoom, das super zur kompakten Sony A6000 passt! Mehr Infos findest du in diesem Beitrag zum Sony SEL 18-135.

Beste Alternative: Sony 18-105mm (auf amazon.de ansehen*)

Zusätzlich zu den eben kurz vorgestellten Objektiven produziert Sony auch in Kooperation mit Zeiss Objektive für das E-Mount Bajonett. Beliebt aber relativ teuer ist das SEL 1670Z (16-70mm Zeiss auf amazon.de ansehen*)

Geschwindigkeit, Autofokus, manueller Fokus

Die Sony Alpha 6000 wirbt mit dem schnellsten Autofokus der Welt. Und ja- er ist wirklich verdammt schnell! Für mich war dies kein Kaufkriterium, da ich mich hauptsächlich im Bereich der Landschaftsfotografie bewege.

Neben einem wirklich sehr schnellen Autofokus bietet die Kamera auch eine Serienbildgeschwindigkeit von ca. 11 Bildern pro Sekunde. Ein Wert bei dem Einsteiger-DSLRs vor Neid erblassen!

Aber nicht nur der Autofokus macht eine gute Figur- auch die Funktionen zum manuellen Fokussieren sind absolut Spitzenklasse: Fokuslupe und Fokuspeaking (Kantenabhebung) machen das manuelle Fokussieren zum Kinderspiel. Dank dieser Funktionen lassen sich auch alte manuelle Objektive sehr gut an der Sony Alpha 6000 nutzen.

Mittels Fokus-Peaking werden die Kanten des scharf gestellten Motives farblich hervorgehoben. Manuelles scharf stellen wird somit zum Kinderspiel
Mittels Fokus-Peaking werden die Kanten des scharf gestellten Motives farblich hervorgehoben. Manuelles scharf stellen wird somit zum Kinderspiel

Motivprogramme, HDR und Panoramamodus

Die Kamera bietet natürlich auch unzählige Motivprogramme, die Dank intelligenter Automatik sowie überragender Automatik auch automatisch von der Kamera gewählt werden können.

Auch eine HDR-Funktion ist mit an Board. Diese leistet zwar gute Dienste, da das fertige HDR aber nur in 8-bit JPEG ausgegeben wird, ist diese Funktion weniger interessant für mich. Dies ist – meines Wissens nach – aber auch bei allen anderen Kameras so. Ein HDR als RAW-Datei in der Kamera abzuspeichern wäre natürlich super.

Die Panoramafunktion ist wirklich grandios einfach gelöst: Man hält den Auslöser gedrückt und schwenkt die Kamera. Fertig. Die Panoramafunktion kann direkt am Einstellrad gewählt werden – sehr praktisch. Leider kann auch ein Panoramabild nur im JPEG-Format abgespeichert werden.

WLAN und Datenübertragung

Natürlich hat die Sony Alpha 6000 auch WLAN an Board. Damit können Bilder schnell und einfach auf den Computer oder das Smartphone übertragen werden. Eine einfache Datensicherung ist somit auch unterwegs möglich.

Des Weiteren kann die Kamera mittels der kostenlosen App “PlayMemories” einfach per Smartphone ferngesteuert werden. Somit spart man sich einen Fernauslöser. Aber natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. In meinem Test der PlayMemories App (Anfang 2015) konnte ich leider keine Funktion für die BULB-Belichtung vorfinden. Ich hoffe jedoch, das diese Funktion in einem baldigen Update nachgerüstet wird.

Des weiteren ist der Stromverbrauch bei aktiviertem WLAN noch höher. Aus diesem Grund benutze ich die Sony Alpha 6000 meistens im Flugmodus und aktiviere WLAN nur dann, wenn ich es unbedingt benötige.

fernsteuerung
Mittels der kostenlosen App “PlayMemories” kann die Sony Alpha 6000 ferngesteuert werden.

Videofunktion

Ich persönlich nutze meine Sony Alpha 6000 hauptsächlich zum Fotografieren. Aber die Kamera verfügt auch über einen hervorragenden Videomodus mit Full-HD Auflösung bei bis zu 60 fps. Der Videomodus kann über einen Knopf an der Kameraseite direkt aktiviert werden. Manuelle Blendensteuerung im Videomodus ist natürlich möglich.

Leider verfügt die Sony Alpha 6000 nicht über einen Standardanschluss für ein externes Mikrofon. Dafür kann aber über den Multifunktionszubehörschuh ein passendes externes Mikrofon angeschlossen werden (hier ist man bei der Modellauswahl aber stark eingeschränkt).

Auch ein Klappdisplay fehlt und Profifeatures wie S-Log oder HDR-Video sind nicht mit an Bord (waren damals auch noch kein Standard). Wenn dir der Videobereich wichtig ist, solltest du besser zur Sony A6400 oder Sony A6600 greifen.

Preis/Leistung

Der Body der Sony Alpha 6000 ist für ca. 410 Euro (Stand November 2019) wirklich sehr günstig zu haben. Fast schon ein Schnäppchen. Die Sony Alpha 6000 inklusive Kit Objektiv (SEL 1650 Powerzoom) kostet weniger als 500 Euro. Dafür bekommt man viel Kamera für wenig Geld.

Die Sony Alpha 6000 ist in 3 Farben erhältlich: schwarz, silber und weiß.

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Leider zählen die Objektive von Sony nicht gerade zu den günstigesten am Markt. Durch Fremdhersteller hat sich die Lage disbezüglich aber deutlich gebessert. Vor allem die Sigma E-Mount Objektive bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Die Möglichkeit Objektive von Fremdherstellern und gebrauchte Minolta Objektive zu adaptieren bietet ebenfalls viele günstige Alternativen (Hier mein Review, wie ich ein Minolta MD 50mm an der Sony A6000 verwende).

Insgesamt finde ich das Preis/Leistungsverhältnis der Sony Alpha 6000 wirklich extrem gut!

Schwächen und Nachteile

Auch wenn die Sony Alpha 6000 wirklich eine sehr gute Kamera ist, gibt es natürlich auch diverse Schwachpunkte

1. Nicht wetterfest
Die Sony Alpha 6000 vefügt nicht über ein abgedichtetes Gehäuse. Da ich aber kein typischer Schlechtwetter-Fotograf bin, kann ich damit leben. Bei starken Regengüssen sollte man die Sony Alpha 6000 also schützen.

2. Bug (?) im Bracketing-Mode
Im so genannten Bracketing-Mode (Modus zum Erstellen einer Belichtungsreihe) konnte ich den Selbstauslöser nicht aktivieren. Ich denke mal, dass es sich hierbei um einen Bug handelt, der mittels Firmware-Update leicht beseitigt werden könnte! Also Sony – haut mal endlich eine neue Firmware raus!

-> behoben

3. Keine Akku-Ladeschalte
Der Sony Alpha 6000 liegt keine Ladeschale bei. Der Akku wird also mittels Kabel direkt in der Kamera geladen. Das mag ich persönlich überhaupt nicht. Gott sei Dank, gibt es eine passende Ladeschale inklusive 2 Reserveakkus*.

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4. Akku-Laufzeit
Die Akku-Laufzeit der Sony Alpha 6000 ist nicht gerade das gelbe vom Ei. Man sollte Datenverbindungen (WIFI) nur dann aktivieren, wenn man sie auch wirklich benötigt. Ich benutze die Alpha 6000 hauptsächlich im Flugmodus. Einen Reserve-Akku* sollte man unbedingt mit sich führen.

5. Kein Mikrofon-Anschluss

Leider verfügt die Kamera über keinen Audioeingang, um ein externes Mikrofon anzuschließen! Ein Nachteil in der Videoproduktion

6. Kein Klappdisplay

Auch ein Klappdisplay fehlt. Für Selfies oder Vlogs ist die Kamera also weniger geeignet. Falls das für dich ein Kriterium ist, findest du hier eine Übersicht der besten Vlog Kameras.

7. Keine professionellen Videofeatures

Leider fehlen professionelle Videofeatures wie Log-Profile oder eine HDR-Videofunktion. Auch ein 4K-Videomodus wird nicht unterstützt. Fairerweise muss man sagen, dass dies zum Release-Datum der A6000 noch absolut kein Standard war.

Die Nachfolger der Sony A6000

Die Nachfolger der Sony Alpha 6000 sind die Sony A6300, die Sony A6500 und die im Jänner 2019 erschienene Sony Alpha 6400. Im Oktober 2019 sind noch dazu die Sony A6100 und A6600 erschienen (etwas verwirrend, oder?). Hier findest du weitere Infos über die Sony A6000 Nachfolger:

Sony Alpha 6000 vs 6300

Eine Frage die sich viele stellen ist, ob man nicht gleich besser zum Nachfolger greifen soll. Willst du nur fotografieren, dann bleib bei der Alpha 6000. Willst du mehr im Videobereich machen, greife zu Sony Alpha 6300.

Denn nur im Videobereich liegen die nennenswerten Vorteile der Alpha 6300 gegenüber der Alpha 6000. Die A6300 verfügt über eine 4K Videoauflösung. Außerdem ist endlich ein Audioeingang für externe Mikrofone integriert, der bei der Alpha 6000 leider fehlt.

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Fazit zur Sony Alpha 6000

Viele Stärken bei wenig Schwächen und einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Mittlerweile ist auch das Objektivangebot für das Sony E-Mount Objektivbajonett sehr gut. Die Möglichkeit andere Objektive und Altglas günstig an der Sony Alpha 6000 zu adaptieren, erweitert das Angebot zusätzlich.

Ich persönlich kann eine klare Empfehlung für die Sony Alpha 6000 aussprechen! Auch noch im Jahr 2019! Falls du auch viel filmen möchtest, greife lieber zur A6300, A6400 oder der A6400.

Weitere Infos findest du noch auf der Herstellerseite.

Titelbild: https://presscentre.sony.de/

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Über den Autor
Robert Leitinger