Lightroom Alternativen: Die besten Programme im Überblick (Luminar, Capture One, DxO etc.)

Alternativen zu Lightroom

Keine Frage – Adobe Lightroom ist eine großartige Kombination aus RAW-Konverter und Bildbearbeitung. Ich selbst nutze die Software bereits seit mehr als 10 Jahre. Was viele jedoch nicht so großartig finden, ist die Preispolitik: Lightroom ist nur noch im Abo-Modell oder als jährliche Pre-Paid Version im Adobe Foto-Abo erhältlich (Lightroom CC).

Aber keine Sorge – heutzutage gibt es viele Lightroom Alternativen die dem Platzhirsch von Adobe durchaus das Wasser reichen können. In diesem Beitrag zeige ich dir die besten Alternativen zu Lightroom für Windows und Mac (kostenlos & kostenpflichtig).

Am Ende des Beitrags nenne ich dir noch meinen persönlichen Favoriten.

Kostenpflichtige Lightroom Alternativen

Starten wir mit den kostenpflichtigen Lightroom Alternativen für Mac, Windows und Linux. Hier gibt es einige wirklich gute Programme in jedem Preisbereich! Die meisten Hersteller bieten eine kostenlose 30-Tage Testversion an. Du kannst die Programme vor dem Kauf also erstmals selber ausprobieren und dich danach für eine Software entscheiden.

Kostenpflichtige Alternativen zu Lightroom:

Hinweis zu den Preisangaben: Die Preisangaben im Text könnten aufgrund von Preisänderungen sowie Preisaktionen nicht mehr aktuell sein.

Skylum Luminar

Skylum Luminar

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Ausgeklügelte AI (künstliche Intelligenz)
  • AI Sky Replacement (Himmel automatisch austauschen)
  • AI Portrait-Retusche
  • Bearbeitung über Ebenen möglich
  • Gute Presets-Funktion (Vorlagen und eigene Vorlagen erstellen)
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Schwächen:

  • Kein Tethered Shooting
  • Keine HDR-Funktion
  • Keine Panorama-Funktion
  • Schwächere Performance als Lightroom

Skylum Luminar ist eine preiswerte aber extrem interessante und leistungsstarke Alternative zu Adobe Lightroom. Dabei handelt es sich bei Luminar nicht nur um einen einfachen RAW-Konverter, sondern um eine All-In-One Bildbearbeitungssoftware für RAW und JPEG Dateien.

Die Software ist für Windows und Mac erhältlich und es werden alle gängigen Kameramodelle unterstützt.

Herzstück von Luminar ist sicherlich die AI (künstliche Intelligenz), welche in vielen Werkzeugen und Filtern integriert ist.  Diese AI ist ziemlich ausgeklügelt und es handelt sich dabei nicht etwa um eine Spielerei. Zum Teil können damit extrem schnell (sehr gute) Ergebnisse erreicht werden, für die man ansonsten viel Zeit mit manuellen Maskierungstools benötigen würde. Prominentestes Beispiel dafür ist sicherlich das Sky-Replacement Tool, mit dem der Himmel mit nur einem Klick ausgetauscht werden kann.

Des weiteren verfügt Luminar über eine Bildverwaltung ähnlich wie Lightroom und sogar über eine Ebenen-Funktion (die man in Lightroom CC nicht findet).

Zusätzlich bietet Luminar auch Schnittstellen zu Lightroom & Photoshop, sowie mit Luminar Flex eine eigene PlugIn-Version.

Skylum Luminar kann Adobe Lightroom durchaus das Wasser reichen und ist dem Platzhirschen auch in einigen Punkten überlegen. Allerdings ist die Performance von Luminar 4 leider nicht ganz auf dem Niveau von Lightroom, was durchaus öfter mal etwas nervig sein kann.

Der sehr günstige Preis (89 Euro Einmalzahlung) macht die Software auch für Hobbyfotografen, die ihr Geld nicht mit der Fotografie verdienen, interessant (mit dem Rabattcode: 99BLICKWINKEL kannst du zusätzlich 10 Euro sparen)

Mehr über diese Lightroom Alternative findest du in meinem ausführlichen Luminar 4 Testbericht.

 

Capture One Pro

Lightroom Alternative Capture One Pro

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Extrem leistungsfähiger RAW-Konverter
  • Tethered Shooting für Studioaufnahmen
  • Importfunktion für Lightroom
  • Bearbeiten über Ebenen möglich

Schwächen:

  • Komplexe Preisgestaltung (Abo oder Einmalzahlung / spezielle Angebote für Sony und Fuji, etc.)
  • Keine (echte) HDR-Funktion
  • Keine Panorama-Funktion

Capture One Pro ist vor allem unter Studiofotografen eine sehr populäre Lightroom Alternative. Grund dafür ist unter anderem die Tethered Shooting Funktion sowie die extrem präzisen Möglichkeiten zur Farbbearbeitung (auch ein eigener Skin-Tone Regler für die Bearbeitung von Hauttönen steht zur Verfügung).

Auch das Arbeiten mit Ebenen ist möglich – Arbeitsschritte können auf einzelne Ebenen ausgelagert werden.

Nicht täuschen lassen: In Capture One gibt es zwar einen “HDR-Regler”, damit kann man aber nur eine Tiefen/Lichter-Optimierung innerhalb einer Single-Raw Datei vornehmen (Pseudo-HDR). Eine echte HDR-Funktion für Belichtungsreihen steht nicht zur Verfügung.

Die Nachteile von Capture One Pro liegen meiner Meinung nach in der Preisgestaltung und im Preis selbst. So steht zwar neben einem Abo-Modell auch eine Einmalzahlung zur Verfügung (ein Pluspunkt gegenüber Lightroom), allerdings ist die Software im direkten Vergleich sehr hochpreisig.

Selbst die vergünstigten Versionen für Sony bzw. Fuji sind mit ca. 220 Euro noch immer drei mal so teuer wie Luminar – ein stolzer Preis dafür, dass man mit diesen speziellen Versionen nur Dateien von Sony bzw. Fuji bearbeiten kann.

Man sieht also, Capture One Pro richtet sich in erster Linie an Fotografen, die ihr Geld mit der Fotografie verdienen. Amateure werden eher zu Luminar oder einer anderen Lightroom Alternative greifen.

Alternativ gibt es für Sony und Fuji Nutzer dann aber auch noch (stark eingeschränkte) kostenlose Versionen (Capture One Express). Informationen dazu findest du weiter unten in diesem Beitrag bei den kostenlosen Lightroom Alternativen.

 

DxO PhotoLab

DxO PhotoLab ist eine gute Alternative zu Lightroom

Allgemeine Infos:

Stärken:

  • Leistungsfähige Technik aus eigenem Testlabor
  • Weiterentwickelte Version der Nik Collection ist integriert
  • Intuitive und anpassbare Programmoberfläche
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Schwächen:

  • Kein Tethered Shooting
  • Keine HDR-Funktion
  • Keine Panorama-Stitching Funktion

Die Firma DxO is ja für ihre detaillierten Objektiv- und Kamera-Reviews bekannt. Mit Photo Lab vertreiben sie ihre eigene RAW- und Bildbearbeitungssoftware.

DxO Photo Lab ist in zwei Versionen verfügbar: Essential (129 Euro) und Elite (199 Euro). Die Software kommt mit vielen innovativen Funktionen und extrem guten Objektivprofilen zur automatischen Korrektur. DxO hat viel Technik aus ihren eigenen Testlabor in die Objektivprofile gesteckt.

Ich habe mit DxO Photo Lab zwar nur ein paar Mal mit der kostenlosen Testversion gearbeitet, war aber bereits in kurzer Zeit begeistert. Sehr gut gefallen haben mir unter anderem auch die individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Programmoberfläche und die Präzision der Retuschewerkzeuge.

Erwähnenswert sind auch die preisgekrönten Film-Look Filter (enthalten in der Elite-Version) und die Nik Collection. Die weltweit bekannte Nik Collection ist eine umfangreiche Filter-Sammlung, die Dxo im Jahr 2017 von Google gekauft hat. Würde ich neben Lightroom nicht auch schon Luminar nutzen, dann würde ich wahrscheinlich zu DxO Photo Lab greifen!

 

Silkypix Developer Studio

Silkypix Developer Studio - Software für RAW & Bildbearbeitung

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Preiswert durch Aktionspreise
  • Starke Verbesserungen in Version 9
  • Gute Objektivprofile

Schwächen:

  • Keine Bildverwaltung
  • Keine Panorama-Funktion
  • Keine echte HDR-Funktion
  • Kein Tethered Shooting

Das Silkypix Developer Studio wurde von der Firma Franzis entwickelt. Bereits vor 10 Jahren habe ich Software von dieser Firma benutzt: Photomatix Pro war damals die Benchmark-Software im HDR-Bereich.

Aber zurück zu Silkypix. Die früheren Versionen von Silkypix konnten Lightroom nie ganz das Wasser reichen. Seit dem Update auf die Version Silkypix Developer Studio 9 Pro hat sich das aber geändert: Durch große Verbesserungen von diversen Tools (Detail-Regler etc.) sowie bei den Objektivprofilen, hat sich die Qualität der RAW-Entwicklung deutlich gesteigert.

Der größte noch immer bestehende Nachteil gegenüber Lightroom ist aber sicherlich die fehlende Bildverwaltung. Auch eine Panorma- oder HDR-Funktion sind nicht an Bord (lediglich eine Pseudo-HDR Entwicklung).

Für Silkypix bietet die Firma Franzis immer wieder attraktive Preisaktionen. Die Pro Version von Silkypix ist dort oft bereits um unter 100 Euro erhältlich. Zu diesem Preis ist die Software durchaus eine gute Wahl für ambitionierte Amateure und Hobbyfotografen. Berufsfotografen werden aufgrund der fehlenden Bildverwaltung (+ kein Tethered Shooting) wohl eher zu einer anderen Alternative greifen.

 

ACDSee Photo Studio

ACDSee Photo Studio

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Günstige Preis-Option für Lifetime-Lizenz (beinhaltet alle zukünftigen Updates)
  • Gute Bildverwaltung
  • Nicht destruktive Bearbeitung über Ebenen möglich
  • Echte HDR-Stitching Funktion integriert
  • Workflow automatisieren über Aktionen

Schwächen:

  • Benutzeroberfläche gewöhnungsbedürftig
  • Keine Panoramafunktion

ACDSee Photo Studio (klingt ausgesprochen wie die Rockband AC/DC :-) ) ist ein sehr guter RAW-Konverter inklusive Bildverwaltung und Bildbearbeitung mit Ebenen-Funktion.

Nicht täuschen lassen darf man sich aber von der Preis-Option mit Lifetime-Lizenz. Hier bekommt man Updates und Support für ein Jahr (nicht lebenslang). Die Software selbst kann man aber natürlich so lange nutzen, wie man will.

Zusätzlich steht auch die Version ACDSee 365 zur Verfügung. Diese ist Vergleichbar mit dem Adobe CC Fotografie-Abo. Preislich ist ACDSee Photo Studio somit schon mal auch für Hobbyfotografen absolut interessant.

Bezüglich des Funktionsumfangs muss sich die Software nicht vor der Konkurrenz verstecken. Ganz im Gegenteil: Neben Bearbeitungsebenen und echtes HDR-Stitching stehen auch Aktionen zur Verfügung. Ähnlich wie in Photoshop CC können so Arbeitsschritte automatisiert werden.

Mit der Programmoberfläche bin ich als langjähriger Lightroom-User aber nicht sofort zurecht gekommen.

 

Corel AfterShot Pro

RAW-Konverter Corel AfterShot Pro (auch für Linux)

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Auch für Linux-Systeme nutzbar
  • günstiger Preis
  • Echte HDR-Stitching Funktion
  • gute Performance
  • Arbeiten mit Einstellungsebenen möglich

Schwächen:

  • Keine Panorama-Funktion
  • Lokale Anpassungen sehr umständlich
  • Kein Verlaufsfilter

Corel AfterShot Pro zählt zu den günstigsten RAW-Konvertern in diesem Vergleich – die Software ist bereits ab ca. 70 Euro erhältlich. Außerdem kann diese Lightroom Alternative für Linux ebenso genutzt werden, wie für Windows oder Mac.

Positiv hervorzuheben ist neben dem günstigen Preis auch die gute Performance und die integrierte HDR-Stitching Funktion (Belichtungsreihe aus mehreren Bildern).

Generell ist der Funktionsumfang allerdings geringer als bei Lightroom. So sind lokale Anpassungen umständlicher umzusetzen (z.B. fehlt eine automatische Kantenerkennung und ein Verlaufsfilter).

 

Exposure

Exposure - Alternative zu Lightroom

Allgemeine Infos:

Highlights:

  • Arbeiten mit Ebenen möglich
  • Katalogimport von Lightroom möglich
  • Sehr gute Performance

Schwächen:

  • Keine HDR Funktion
  • Keine Panoramafunktion

Ein weiterer Lightroom-Konkurrent ist Exposure. Die Software ist – je nach Aktionspreis – mit einer Einmalzahlung von unter 100 Euro erhältlich. Was mir in meinem kurzen Test sofort positiv aufgefallen ist, ist die gute Performance. Gefühlt läuft Exposure schneller als Lightroom.

Auch der Funktionsumfang kann durchaus mit Adobe Lightroom mithalten.

Exposure bietet eine sehr gute Katalog- und Bildverwaltungs-Funktion inklusive Stichwortsuche. Auch ein Import von Lightroom-Katalogen (inklusive Stichwörter sowie Farb- und Sternmarkierungen) ist problemlos möglich.

Leider können aktuell noch keine GPS-Daten in den Metadaten abgespeichert werden. Außerdem fehlt im Vergleich zu Lightroom auch eine HDR- sowie eine Panoramafunktion. Weitere Verbesserungsmöglichkeiten für Exposure sehe ich in der Programmoberfläche. Diese ist nicht wie in Lightroom in einzelne Abschnitte unterteilt. Alle Module befinden sich in einer Ansicht (Single-Modul-Interface) – das kann gerade auf kleineren Bildschirmen schnell unübersichtlich werden.

 

ON1 PhotoRAW

ON1 PhotoRAW

Allgemeine Infos:

Stärken:

  • Extrem beliebte RAW-& Bildbearbeitungssoftware im englischsprachigen Raum
  • Leistungsstark und gut kompatibel zu anderen Programmen (Lightroom, Photoshop, etc.)

Schwächen:

  • Nur in englischer Sprache
  • Unterschiedliche Bundles und Preisoptionen sind etwas undurchsichtig

ON1 PhotoRAW zählt im englischsprachigen Raum zu den größten und leistungsstärksten Lightroom Alternativen. Da die Software nur in Englisch verfügbar ist, ist sie bei uns nicht ganz so stark vertreten.

Auch ich habe On1 PhotoRAW noch nicht selbst probiert und kann somit nicht wirklich viel über diese Software berichten.

 

Kostenlose Lightroom Alternativen (Open Source / Freeware / Freemium)

Es gibt mittlerweile auch einige kostenlose RAW-Konverter, die man ebenfalls als (kleine) Lightroom Alternativen betrachten kann. In Summe können die kostenlosen Programme bezüglich Funktionsumfang / Usability / Performance etc. aber nicht wirklich mit den kostenpflichtigen Programmen mithalten.

Raw Therapee

RAW Therapee war tatsächlich der erste RAW-Konverter, den ich jemals benutzt habe. Damals… vor ca. 12 Jahren.

Mit Lightroom konnte RAW Therapee damals allerdings nicht mal ansatzweise mithalten. Zwar hat sich die Software mittlerweile weiterentwickelt, eine echte Alternative zu Lightroom stellt sie aber nicht dar.

Darktable

Darktable ist eine Open Source Software mit einigen interessanten Features. Zum Beispiel kann der Workflow über selbst erstellte Presets beschleunigt werden und eine selektive Bearbeitung von Bildern mittels Masken ist möglich. Selbst die Möglichkeit für Tethered Shooting ist bereits in Darktable integriert.

Capture One Express für Sony und Fujifilm

Capture One habe ich vorhin schon bei den kostenpflichtigen Lightroom Alternativen genannt. In der stark eingeschränkten Version Capture One Express für Sony und Fujifilm kann die Software kostenlos verwendet werden.

Damit können dann aber auch nur RAW-Dateien von Sony bzw. Fujifilm bearbeitet werden. Natürlich fehlen im Vergleich zur kostenpflichtigen Version von Capture One sehr viele Funktionen, weshalb man die Express Version auch nicht als direkte Lightroom Alternative betrachten kann.

LightZone (nicht mehr aktuell)

LightZone ist ein RAW-Konverter, der allerdings seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde. Auch die Webseite wirkt veraltet, weshalb ich sie hier auch nicht direkt verlinke.

RAW-Konverter der Kamerahersteller

Die großen Kamerahersteller bieten auch kostenlose RAW-Konverter an. Damit können in der Regel nur die eigenen RAW-Dateien des Herstellers bearbeitet werden.

Die RAW Konverter der Kamerahersteller können aber nicht mit Lightroom und Co mithalten.

Für Sony und Fuji Dateien kann man den gerade genannten RAW-Konverter Capture One Express kostenlos nutzen, für Canon und Nikon stehen eigene Programme zur Verfügung:

Nikon Capture NX-D

Offizielle Webseite →

Mit diesem RAW-Konverter können ausschließlich RAW-Dateien von Nikon bearbeitet werden.

Canon Digital Photo Professional (DPP)

Offizielle Webseite →

Zum Bearbeiten von Canons RAW-Dateien. Diesen RAW-Konverter habe ich vor 10 Jahren mal benutzt (und mich damals schon nicht vom Hocker gerissen).

Die beste Lightroom Alternative? Mein Fazit!

Schon klar – die beste Lightroom Alternative kann es objektiv betrachtet natürlich nicht geben, da jeder etwas andere Anforderungen an eine Software stellt.

Für Profi-Fotografen die ihr Geld mit der Fotografie verdienen steht sicherlich Capture One hoch im Kurs. Für die meisten Hobbyfotografen ist diese Software aber viel zu teuer.

Allerdings bekommt man für deutlich weniger Geld ebenfalls sehr hochwertige Alternativen zu Lightroom: Skylum Luminar (Rabattcode: 99BLICKWINKEL) und DxO sind preiswert und leistungsstark. Aber auch andere Programme wie das ACDSee PhotoStudio bieten ein extrem attraktives Preismodell.

Von den kostenlosen Alternativen zu Lightroom würde ich eher abraten. Klar kann man damit mal starten und sich an die RAW-Entwicklung herantasten, längerfristig wird man aber auf ein kostenpflichtiges RAW- und Bildbearbeitungsprogramm wechseln.

Ich persönlich nutze Lightroom CC mit dem Prepaid-Jahresabo (hier auf amazon.de*) sowie Luminar 4. Aufgrund der innovativen AI Features von Luminar betrachte ich persönlich dieses Programm auch als die beste Alternative zu Lightroom.

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Über den Autor
Robert Leitinger
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14 Gedanken zu „Lightroom Alternativen: Die besten Programme im Überblick (Luminar, Capture One, DxO etc.)“

  1. Ich beschäftige mich erst seit einem halben intensiver mit dem Thema Bildbearbeitung (RAW) und nutze dazu Adobe Lightroom und Luminar 2018. Dabei gehe ich so vor, dass ich die meisten Grundeinstellungen (Objektiv-Korrektur, Transformieren usw.) zuerst in Lightroom mache, gerade weil ich nur dort auch meine Bildverwaltung habe. Manche Fotos exportiere ich dann nach Luminar, wo ich als letztes Finish das ein oder andere Preset benutze.
    Auf lange Sicht würde ich aber schon gerne zu Luminar wechseln, einfach um aus dem Abo-Modell von Adobe rauszukommen.

    Antworten
  2. Moin Moin,
    nachdem Lightroom mehrmals versagt hatte, meine Milchstrassen panoramen zusammenzusetzen, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Der Umzug ging zu Affinity, ein Programm fuer alle Plattformen, seit dem ich es habe mache ich meine Bildbearbeitung zu 80% nur noch auf dem IPad.

    Antworten
  3. Endlich einmal ein sachlicher Beitrag zu Luminar.

    Derzeit wird Luminar von (zu) vielen Affiliates vollkommen kritiklos in den Himmel gehoben. Besonders deutlich wird es derzeit bei der Vorstellung des DAM / der Bibliothek.

    Ich finde, dass man Luminar und Lightroom nicht pauschal vergleichen kann. Luminar hat m.E. auch eine etwas andere Zielgruppe. Für mich persönlich fehlen in Luminar (auch mit dem 3er Update) noch zu viele Funktionen für einen direkten Vergleich in den Kategorien “Gebrauchstauglichkeit”, “Qualität” und ganz besonders “Performance”.

    Wahrscheinlich ist ein DAM ohne Index/Suche/Verschlagwortung beim Dateihandling schneller … aber es fehlen eben auch die Funktionen. Es ist also abzuwarten, ob Skylum das Performance-Versprechen auch halten kann, wenn sie funktional ebenbürtig sind.

    Die gleiche Frage stelle ich mir hinsichtlich der Bearbeitungsfunktionen. Hier sollte man die Filtereffekte, die es in dieser Form in LR nicht gibt, nicht überbewerten. Für mich sind das leider zu oft Spielereien und aufgrund ihrer schlechten Nachvollziehbarkeit und Reproduktionstreue über mehrere Bilder hinweg, keine Alternative zu gut funktionierenden Basisreglern. Die Effekte in Luminar sind m.E. schlechter zu gebrauchen als Presets, weil sie zu viel verbergen.

    Ich stimme mit Deiner Einschätzung zu einem neuen Player im Markt 100%ig überein: Es ist gut, dass endlich Konkurrenz da ist.

    Aber: Hoffentlich versauen sie es nicht durch überzogene Erwartungen!

    Antworten
  4. , aber.
    Luninar hat eine große Entwicklung gemacht. Aber was die Performance und Caching der Bilddatenbank auch in der Version 3.1 angeht kommt die Software noch lange nicht an Lightroom oder ACDSee ran.
    Beim scrollen durch die Vorschaubilder wird immer wieder nachgeladen und es kommt zu rucklern beim bearbeiten von Bildern über mehreren Ebenen.

    Antworten
    • Ja da hast du Recht! Bei der Performance ist Lightroom sicherlich der Gewinner! Ich denke aber, das wird mit Update zu Update besser! Kann mich noch gut an ältere Lightroom-Versionen erinnern, da war die Performance auch nicht soo gut.

  5. Hallo Zusammen,
    toller Beitrag zu einen guten Programm. Ich habe mit Luminar 3 vor 2 Monaten zugelegt, da ich als Hobby Fotograf keine Lust mehr auf den Abobe Abowahnsinn habe. Leider stellt sich nun heraus, das luminar nicht alle Raw Formate unterstützt (CR3). Die Implementierung dauert nun auch wie es scheint schon fast 1 Jahr und nichts ist passiert.

    Schade so kann eine Alternative sich auch wieder aus dem Rennen schießen.

    Antworten
    • Hallo Sascha! Ja berechtigte Kritik! Allerdings ist die Update-Frequenz (für Zwischenversionen z.B. .1, .1.1, .2 etc.) bei Luminar sehr hoch und fehlende Features und Funktionalität werden konsequent nachgereicht. CR3 kommt bestimmt bald – anonsten kann man noch den Umweg über eine .dng Konvertierung nehmen. Schöne Grüße, Robert.

  6. Meine Hauptprobleme mit LUMINAR sind fehlende Verschlagwortung und IPTC. Als Agentur- und Verlagslieferant sind das für mich die Killer für dieses Programm. Alles andere finde ich soweit ganz gut, auch wenn manches davon Spielereien nahe kommen mag. Schade, denn damit wird das grosse PRO – nämlich die Abo-Freiheit – wieder völlig ins CONTRA gedrückt.

    Antworten
  7. Im Moment betreibe ich auch noch einen parallelen Workflow. Als Lightroom-User von Anfang an (Version 1.0) bin ich bei Version 6 stehen geblieben, da ich als Privatmensch nicht den Mehrwert der CC-Versionen gesehen habe. Zum Glück sind meine Kameras auch so alt, dass ich nicht auf die allerneuesten Konverter angewiesen bin. Im letzten Jahr habe ich dann Luminar erstmals angetestet. Und wenn die Entwickler von Skylum wirklich, wie sie in ihrer Roadmap schreiben, Verschlagwortung und IPTC/EXIF einbauen, um damit endlich gezielt Bilder filtern zu können, kann ich mir vorstellen, komplett zu wechseln und Lightroom in Rente zu schicken. Inzwischen ist das Programm auch so stabil, dass es nicht mehr abstürzt, wenn ich die Bibliothek von einem Rechner auf einem anderen öffne (Workstation, Laptop, NAS). Schade ist, das Bibliotheken, die am Mac erstellt werden, am PC nicht vernünftig interpretiert werden, alle Korrekturen ins Nirvana schießt. Das ist ja auch für all diejenigen interessant, die eventuell einmal die Plattform grundsätzlich wechseln wollen.
    Geschwindigkeit ist für mich nicht der Hauptfaktor, eher müssen die Korrekturen leicht und zielgerichtet eingesetzt werden können, und da ist Luminar mit den AI-Filtern schon sehr weit. Eines der spannendsten Produkte der letzten Jahre, finde ich, und ich werde es weiter einsetzen. Inzwischen gebe ich damit den vorzuzeigenden Bildern auf jeden Fall den letzten Schliff. Mal schauen, ob es wirklich zum einzigen Programm für Bilder bei mir wird.

    Antworten
  8. Luminar (3.1.3) fehlen leider einige wichtige Funktionen die es alltagstauglich machen würden.
    Allen voran die fehlende Verschlagwortung, ITPC, roter Augen Filter

    Ich hoffe auf die kommende Version 4 und dass dort diese Funktionen integriert sind. Das ist in meinen Augen viel wichtiger als ein noch so geniales AI Sky Replacement Tool.

    Ansonsten macht das Programm mit dem bisher gebotenen einen guten Eindruck und ich lasse es momentan parallel zu LR (von dem ich wegmöchte) im Test laufen.

    Antworten
  9. Hallo 99blickwinkel-Team,

    ich nutze selbst ACDsee schon seit über 5 Jahren und meistens kann man damit alles erledigen, was man braucht. Panoramas sind leider nicht dabei.

    Aber, eure Infos bzgl Lifetime Lizenz ist falsch. Updates gibts hier nur für ein Jahr.

    ACDsee schreibt selbst dazu:
    “Profitieren Sie beim Kauf dieser lebenslangen Lizenz ein Jahr lang von kostenlosen Updates und technischem Support.” Man kauft also eher zwei Entwicklungen. Das aktuelle Jahr und die Entwicklung aus dem Folgejahr. Meist wird die Version im Oktober freigegeben.

    Viele Grüße
    Markus

    Antworten

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