
Keine Frage – Adobe Lightroom ist großartig. Ich nutze es selbst seit über 10 Jahren. Was viele nervt: nur noch Abo, und Adobe hat die Preise zuletzt wieder angehoben.
Aber keine Sorge – heutzutage gibt es richtig gute Lightroom Alternativen, die dem Platzhirsch das Wasser reichen können. Hier zeige ich dir die besten für Windows und Mac (kostenlos & kostenpflichtig).
Kostenpflichtige Lightroom Alternativen
Starten wir mit den kostenpflichtigen Lightroom Alternativen für Mac, Windows und Linux. Hier gibt es einige wirklich gute Programme in jedem Preisbereich! Die meisten Hersteller bieten eine kostenlose 30-Tage Testversion an. Du kannst die Programme vor dem Kauf also erstmals selber ausprobieren und dich danach für eine Software entscheiden.
Kostenpflichtige Alternativen zu Lightroom:
- Skylum Luminar
- Capture One Pro
- DxO PhotoLab
- Silkypix Developer Studio
- ACDSee Photo Studio
- Corel AfterShot Pro
- Exposure
- On1 PhotoRAW
Hinweis zu den Preisangaben: Die Preisangaben im Text könnten aufgrund von Preisänderungen sowie Preisaktionen nicht mehr aktuell sein.
Skylum Luminar

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Luminar Neo
- Hersteller: Skylum
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: ab 149 Euro Lifetime (häufig im Angebot für ca. 99 Euro) 👉🏻 spare 10% mit dem Luminar Rabattcode: 99blickwinkel
- Mein Luminar Neo Testbericht →
- Mein Luminar AI Testbericht →
- *Kostenlose Testversion →
- *Offizielle Webseite / Testversion →
Highlights:
- Ausgeklügelte AI (künstliche Intelligenz)
- Himmel automatisch austauschen
- AI Portrait-Retusche
- Bearbeitung über Ebenen möglich (nur Luminar Neo)
- Gute Presets-Funktion (Vorlagen und eigene Vorlagen erstellen)
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Plugin-Version für Photoshop & Lightroom
- Luminar Share App (nur Luminar Neo)
- Erweiterungen (HDR, Entrauschungs-Tool, Hintergrund Entfernen AI, etc.) optional erhältlich
Schwächen:
- Kein Tethered Shooting
Keine HDR-Funktion– HDR ist als Luminar Neo Erweiterung verfügbarKeine Panorama-Funktion– Panorama-Stitching ist mittlerweile ebenfalls als Luminar Neo Erweiterung verfügbar- Schwächere Performance als Lightroom
- Eingeschränkte Bildverwaltung
Skylum Luminar ist eine preiswerte aber extrem interessante und leistungsstarke Alternative zu Adobe Lightroom. Dabei handelt es sich bei Luminar nicht nur um einen einfachen RAW-Konverter, sondern um eine All-In-One Bildbearbeitungssoftware für RAW und JPEG Dateien. Die Software ist für Windows und Mac erhältlich und es werden alle gängigen Kameramodelle unterstützt.
Die aktuelle Version – Luminar Neo ist als Lifetime-Lizenz erhältlich. Skylum hat das Abo-Modell Ende 2025 eingestellt, was viele Nutzer gefreut hat. Erweiterungen (HDR, Entrauschen, etc.) können optional dazu gekauft werden.
Herzstück von Luminar ist sicherlich die AI (künstliche Intelligenz), welche in vielen Werkzeugen und Filtern integriert ist. Diese AI ist ziemlich ausgeklügelt und es handelt sich dabei nicht etwa um eine Spielerei. Zum Teil können damit extrem schnell (sehr gute) Ergebnisse erreicht werden, für die man ansonsten viel Zeit mit manuellen Maskierungstools benötigen würde. Prominentestes Beispiel dafür ist sicherlich das Sky-Replacement Tool, mit dem der Himmel mit nur einem Klick ausgetauscht werden kann.
Des weiteren verfügt Luminar über eine Bildverwaltung ähnlich wie Lightroom und sogar über eine Ebenen-Funktion (die man in Lightroom CC nicht findet).
Zusätzlich bietet Luminar auch eine Plugin-Schnittstellen zu Adobe Lightroom & Photoshop und auch eine Share-App für die Synchronisation von Bildern, die mit dem Smartphone aufgenommen wurden (Luminar Share).
Skylum Luminar kann Adobe Lightroom durchaus das Wasser reichen und ist dem Platzhirschen auch in einigen Punkten überlegen. Allerdings ist die Performance von Luminar leider nicht ganz auf dem Niveau von Lightroom, was durchaus öfter mal etwas nervig sein kann.
Der sehr günstige Preis macht die Software auch für Hobbyfotografen, die ihr Geld nicht mit der Fotografie verdienen, interessant (mit dem Rabattcodes: 99BLICKWINKEL kannst du zusätzlich 10% sparen).
Mehr über diese Lightroom Alternative findest du in meinem ausführlichen Luminar Neo Testbericht sowie in meinem Luminar AI Testbericht.
Capture One Pro

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Capture One Pro
- Hersteller: Phase One
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: ab 29 Euro pro Monat / ab 219 Euro pro Jahr / ab 349 Euro einmalig
- Offizielle Webseite / Testversion →
Highlights:
- Extrem leistungsfähiger RAW-Konverter
- Tethered Shooting für Studioaufnahmen
- Importfunktion für Lightroom
- Bearbeiten über Ebenen möglich
- Panorama- und HDR-Funktion (seit Version 22)
Schwächen:
- Komplexe Preisgestaltung (Abo oder Einmalzahlung)
- Höherpreisig – richtet sich eher an Berufsfotografen
Capture One Pro ist vor allem unter Studiofotografen eine sehr populäre Lightroom Alternative. Grund dafür ist unter anderem die Tethered Shooting Funktion sowie die extrem präzisen Möglichkeiten zur Farbbearbeitung (auch ein eigener Skin-Tone Regler für die Bearbeitung von Hauttönen steht zur Verfügung).
Auch das Arbeiten mit Ebenen ist möglich – Arbeitsschritte können auf einzelne Ebenen ausgelagert werden.
Eine echte HDR-Funktion für Belichtungsreihen steht nicht zur Verfügung. Mittlerweile können auch HDR-Bilder mit Capture One entwickelt werden
Die Nachteile von Capture One Pro liegen meiner Meinung nach in der Preisgestaltung und im Preis selbst. So steht zwar neben einem Abo-Modell auch eine Einmalzahlung zur Verfügung (ein Pluspunkt gegenüber Lightroom), allerdings ist die Software im direkten Vergleich sehr hochpreisig.
Man sieht also, Capture One Pro richtet sich in erster Linie an Fotografen, die ihr Geld mit der Fotografie verdienen. Amateure werden eher zu Luminar oder einer anderen Lightroom Alternative greifen.
DxO PhotoLab & PureRAW

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: DxO PhotoLab 9
- Hersteller: DxO
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: ab 239,99 Euro einmalig
- *Offizielle Webseite / Testversion→
Stärken:
- Leistungsfähige Technik aus eigenem Testlabor
- Weiterentwickelte Version der Nik Collection ist integriert
- Intuitive und anpassbare Programmoberfläche
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- DeepPRIME-Technologie zur effektiven Rauschminderung
Schwächen:
- Kein Tethered Shooting
- Keine HDR-Funktion
- Keine Panorama-Stitching Funktion
Die Firma DxO ist ja für ihre detaillierten Objektiv- und Kamera-Reviews bekannt. Mit PhotoLab vertreiben sie ihre eigene RAW- und Bildbearbeitungssoftware.
Neben der kompletten Bildbearbeitungssoftware DxO PhotoLab ist auch der RAW-Konverter vergünstigt als Standalone-Software verfügbar (DxO PureRAW*).
DxO PhotoLab kommt mit vielen innovativen Funktionen und extrem guten Objektivprofilen zur automatischen Korrektur. Das Unternehmen hat viel Technik aus ihrem eigenen Testlabor in die Objektivprofile gesteckt.
Ich habe mit DxO Photo Lab zwar nur ein paar Mal mit der kostenlosen Testversion* gearbeitet, war aber bereits in kurzer Zeit begeistert. Sehr gut gefallen haben mir unter anderem auch die individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Programmoberfläche und die Präzision der Retuschewerkzeuge.
Erwähnenswert sind auch die preisgekrönten Film-Look Filter (enthalten in der Elite-Version) und die Nik Collection. Die weltweit bekannte Nik Collection ist eine umfangreiche Filter-Sammlung, die Dxo im Jahr 2017 von Google gekauft hat. Würde ich neben Lightroom nicht auch schon Luminar nutzen, dann würde ich wahrscheinlich zu DxO Photo Lab greifen!
Silkypix Developer Studio

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Silkypix Developer Studio Pro 12
- Hersteller: Franzis
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: ab 169,95 einmalig
- Offizielle Webseite / Testversion →
Highlights:
- Preiswert durch Aktionspreise
- Gute Objektivprofile
- Gute Objektivprofile
Schwächen:
- Keine Bildverwaltung
- Keine Panorama-Funktion
- Keine echte HDR-Funktion
- Kein Tethered Shooting
Das Silkypix Developer Studio wurde von der Firma Franzis entwickelt. Bereits vor 10 Jahren habe ich Software von dieser Firma benutzt: Photomatix Pro war damals die Benchmark-Software im HDR-Bereich.
Aber zurück zu Silkypix. Die früheren Versionen von Silkypix konnten Lightroom nie ganz das Wasser reichen. Seit dem Update auf die Version Silkypix Developer Studio 9 Pro hat sich das aber geändert: Durch große Verbesserungen von diversen Tools (Detail-Regler etc.) sowie bei den Objektivprofilen, hat sich die Qualität der RAW-Entwicklung deutlich gesteigert.
Der größte noch immer bestehende Nachteil gegenüber Lightroom ist aber sicherlich die fehlende Bildverwaltung. Auch eine Panorma- oder HDR-Funktion sind nicht an Bord (lediglich eine Pseudo-HDR Entwicklung).
Für Silkypix bietet die Firma Franzis immer wieder attraktive Preisaktionen. Die Pro Version von Silkypix ist dort oft bereits um unter 100 Euro erhältlich. Zu diesem Preis ist die Software durchaus eine gute Wahl für ambitionierte Amateure und Hobbyfotografen. Berufsfotografen werden aufgrund der fehlenden Bildverwaltung (+ kein Tethered Shooting) wohl eher zu einer anderen Alternative greifen.
ACDSee Photo Studio

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: ACDSee Photo Studio Ultimate 2025
- Betriebssystem: Windows, Mac
- Preis: ca. 115 Euro (Ultimate-Version)
- Offizielle Webseite / Testversion (Windows) →
- Offizielle Webseite / Testversion (Mac) →
Highlights:
- Günstige Preis-Option für Lifetime-Lizenz (beinhaltet alle zukünftigen Updates)
- Gute Bildverwaltung
- Nicht destruktive Bearbeitung über Ebenen möglich
- Echte HDR-Stitching Funktion integriert
- Workflow automatisieren über Aktionen
- Panorama-Stitching (seit der Version Ultimate 2023)
Schwächen:
- Benutzeroberfläche gewöhnungsbedürftig
ACDSee Photo Studio (klingt ausgesprochen wie die Rockband AC/DC :-) ) ist ein sehr guter RAW-Konverter inklusive Bildverwaltung und Bildbearbeitung mit Ebenen-Funktion.
Nicht täuschen lassen darf man sich aber von der Preis-Option mit Lifetime-Lizenz. Hier bekommt man Updates und Support für ein Jahr (nicht lebenslang). Die Software selbst kann man aber natürlich so lange nutzen, wie man will.
Zusätzlich steht auch die Version ACDSee 365 zur Verfügung. Diese ist Vergleichbar mit dem Adobe CC Fotografie-Abo. Preislich ist ACDSee Photo Studio somit schon mal auch für Hobbyfotografen absolut interessant.
Bezüglich des Funktionsumfangs muss sich die Software nicht vor der Konkurrenz verstecken. Ganz im Gegenteil: Neben Bearbeitungsebenen und echtes HDR-Stitching stehen auch Aktionen zur Verfügung. Ähnlich wie in Photoshop CC können so Arbeitsschritte automatisiert werden.
Mit der Programmoberfläche bin ich als langjähriger Lightroom-User aber nicht sofort zurecht gekommen.
Corel AfterShot Pro

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Corel AfterShot Pro 3
- Betriebssystem: Windows, Mac, Linux
- Preis: ca. ab 69,99 Euro
- Offizielle Webseite / Testversion →
Highlights:
- Auch für Linux-Systeme nutzbar
- günstiger Preis
- Echte HDR-Stitching Funktion
- gute Performance
- Arbeiten mit Einstellungsebenen möglich
Schwächen:
- Keine Panorama-Funktion
- Lokale Anpassungen sehr umständlich
- Kein Verlaufsfilter
Corel AfterShot Pro zählt zu den günstigsten RAW-Konvertern in diesem Vergleich – die Software ist bereits ab ca. 70 Euro erhältlich. Außerdem kann diese Lightroom Alternative für Linux ebenso genutzt werden, wie für Windows oder Mac.
Positiv hervorzuheben ist neben dem günstigen Preis auch die gute Performance und die integrierte HDR-Stitching Funktion (Belichtungsreihe aus mehreren Bildern).
Generell ist der Funktionsumfang allerdings geringer als bei Lightroom. So sind lokale Anpassungen umständlicher umzusetzen (z.B. fehlt eine automatische Kantenerkennung und ein Verlaufsfilter).
Exposure

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Exposure X7
- Betriebssystem: Windows, Mac
- Preis: ab 150 Euro
- Offizielle Webseite / Testversion →
Highlights:
- Arbeiten mit Ebenen möglich
- Katalogimport von Lightroom möglich
- Sehr gute Performance
Schwächen:
- Keine HDR Funktion
- Keine Panoramafunktion
Ein weiterer Lightroom-Konkurrent ist Exposure. Die Software ist – je nach Aktionspreis – mit einer Einmalzahlung von unter 100 Euro erhältlich. Was mir in meinem kurzen Test sofort positiv aufgefallen ist, ist die gute Performance. Gefühlt läuft Exposure schneller als Lightroom.
Auch der Funktionsumfang kann durchaus mit Adobe Lightroom mithalten.
Exposure bietet eine sehr gute Katalog- und Bildverwaltungs-Funktion inklusive Stichwortsuche. Auch ein Import von Lightroom-Katalogen (inklusive Stichwörter sowie Farb- und Sternmarkierungen) ist problemlos möglich.
Leider können aktuell noch keine GPS-Daten in den Metadaten abgespeichert werden. Außerdem fehlt im Vergleich zu Lightroom auch eine HDR- sowie eine Panoramafunktion. Weitere Verbesserungsmöglichkeiten für Exposure sehe ich in der Programmoberfläche. Diese ist nicht wie in Lightroom in einzelne Abschnitte unterteilt. Alle Module befinden sich in einer Ansicht (Single-Modul-Interface) – das kann gerade auf kleineren Bildschirmen schnell unübersichtlich werden.
ON1 PhotoRAW

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: ON1 Photo RAW 2026
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: ca. 98,21 Euro (einmalig)
- Offizielle Webseite / Testversion →
Stärken:
- Extrem beliebte RAW-& Bildbearbeitungssoftware im englischsprachigen Raum (aber auch hierzulande immer beliebter)
- Leistungsstark und gut kompatibel zu anderen Programmen (Lightroom, Photoshop, etc.)
- HDR-Funktion
- Neu: KI-Tools (Noise AI, Portrait AI, Resize AI)
Schwächen:
- Unterschiedliche Bundles und Preisoptionen sind etwas undurchsichtig
ON1 PhotoRAW zählt im englischsprachigen Raum zu den größten und leistungsstärksten Lightroom Alternativen. Da die Programmoberfläche mittlerweile auch in deutscher Sprache verfügbar ist, wird ON1 PhotoRAW auch hierzulande immer beliebter.
Auch ON1 PhotoRAW folgt den Trend und integriert mittlerweile immer mehr AI-Tools, welche dank künstlicher Intelligenz den Bildbearbeitungs-Workflow vereinfachen. Diese AI-Tools sind als Bundle in der Abo-Version enthalten oder können auch als Standalone-Tools gekauft werden.
Die ON1-Plugins funktionieren auch mit Adobe Photoshop & Lightroom, sowie mit Affinity Photo, Corel, Apple Photos und Capture One.
Kostenlose Lightroom Alternativen (Open Source / Freeware / Freemium)
Es gibt mittlerweile auch einige kostenlose RAW-Konverter, die man ebenfalls als (kleine) Lightroom Alternativen betrachten kann. In Summe können die kostenlosen Programme bezüglich Funktionsumfang / Usability / Performance etc. aber nicht wirklich mit den kostenpflichtigen Programmen mithalten.
Affinity Photo

Allgemeine Infos:
- Aktuelle Version: Affinity (by Canva)
- Betriebssystem: Windows / Mac
- Preis: kostenlos (seit Ende 2025)
- Offizielle Webseite / Testversion →
Stärken:
- Kein Abo-Modell
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Seit Jahren etablierte Software
Schwächen:
- Mehr eine Photoshop-Alternative als eine Lightroom Alternative
- Keine wirklich Bildverwaltung
Affinity Photo ist eigentlich gar keine echte Lightroom Alternative, sondern eher eine Photoshop Alternative! Aber da man damit auch RAW-Dateien bearbeiten kann und die Software seit Ende 2025 komplett kostenlos ist, möchte ich sie dennoch hier in die Liste aufnehmen!
Affinity Photo ist seit Ende 2025 komplett kostenlos – Canva, die die Software 2024 übernommen haben, haben diesen Schritt für alle Nutzer weltweit ermöglicht. Affinity von Serif ist schon seit Jahren am Markt und eine etablierte Software zur Bildbearbeitung. Mit der Version 2 wurde die Software nochmals grundlegend verbessert und es gibt überwiegend positive Rückmeldungen von den Nutzern. Neben der Desktop-Version (für Mac und Windows) steht auch eine Version für das iPad zur Verfügung.
Wer nach einer klassischen Lightroom Alternative inklusive Bildverwaltung sucht, sollte aber lieber zu einer anderen Alternative greifen.
RawTherapee
- Betriebssystem: Windows, Linux
- Offizielle Webseite / Download →
RawTherapee war tatsächlich der erste RAW-Konverter, den ich jemals benutzt habe. Damals… vor ca. 12 Jahren.
Mit Lightroom konnte RawTherapee damals allerdings nicht mal ansatzweise mithalten. Zwar hat sich die Software mittlerweile weiterentwickelt, eine vollständige Alternative zu Lightroom stellt sie aber nicht dar.
Allerdings gibt es positive Neuigkeiten: Die aktuelle Version RawTherapee 5.12 (Mai 2025) enthält einen neuen Korrekturpinsel, weitere Verbesserungen und die RAW-Formate vieler neuerer Kameras werden unterstützt. Mittlerweile steht auch wieder eine Version für macOS zur Verfügung.
Darktable
- Betriebssystem: Windows, Mac, Linux
- Offizielle Webseite / Download →
Darktable ist eine Open Source Software mit einigen interessanten Features. Zum Beispiel kann der Workflow über selbst erstellte Presets beschleunigt werden und eine selektive Bearbeitung von Bildern mittels Masken ist möglich. Selbst die Möglichkeit für Tethered Shooting ist bereits in Darktable integriert.
RAW-Konverter der Kamerahersteller
Die großen Kamerahersteller bieten auch kostenlose RAW-Konverter an. Damit können in der Regel nur die eigenen RAW-Dateien des Herstellers bearbeitet werden.
Die RAW Konverter der Kamerahersteller können aber nicht mit Lightroom und Co mithalten.
Für Sony und Fuji Dateien kann man den gerade genannten RAW-Konverter Capture One Express kostenlos nutzen, für Canon und Nikon stehen eigene Programme zur Verfügung:
Nikon NX Studio
Mit diesem RAW-Konverter können ausschließlich RAW-Dateien von Nikon bearbeitet werden.
Canon Digital Photo Professional (DPP)
Zum Bearbeiten von Canons RAW-Dateien. Diesen RAW-Konverter habe ich vor 10 Jahren mal benutzt (und mich damals schon nicht vom Hocker gerissen).
Die beste Lightroom Alternative? Mein Fazit!
Schon klar – die beste Lightroom Alternative kann es objektiv betrachtet natürlich nicht geben, da jeder etwas andere Anforderungen an eine Software stellt.
Für Profi-Fotografen die ihr Geld mit der Fotografie verdienen steht sicherlich Capture One hoch im Kurs. Für die meisten Hobbyfotografen ist diese Software aber viel zu teuer.
Allerdings bekommt man für deutlich weniger Geld ebenfalls sehr hochwertige Alternativen zu Lightroom: Skylum Luminar (Rabattcode: 99blickwinkel) und DxO sind preiswert und leistungsstark. Aber auch andere Programme wie das ACDSee PhotoStudio bieten ein extrem attraktives Preismodell.
Von den kostenlosen Alternativen zu Lightroom würde ich eher abraten. Klar kann man damit mal starten und sich an die RAW-Entwicklung herantasten, längerfristig wird man aber auf ein kostenpflichtiges RAW- und Bildbearbeitungsprogramm wechseln.
Ich persönlich nutze Lightroom CC mit dem Prepaid-Jahresabo (hier auf amazon.de*) sowie Luminar Neo. Aufgrund der innovativen AI Features von Luminar betrachte ich persönlich dieses Programm auch als die beste Alternative zu Lightroom.





