Sony Alpha 6300 – alle neuen Features des A6000 Nachfolgers im Überblick

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In etwa 2 Jahre nach dem Release der sehr guten APS-C Systemkamera Sony Alpha 6000, ist es nun endlich soweit: Ein Nachfolger ist gefunden und heißt – Sony Alpha 6300.

 

Preislich liegt die Sony Alpha 6300 derzeit bei ca. 1150 Euro (nur Body) (Stand: Oktober 2016). Den aktuellen Preis findest auf amazon.de:

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sony a6300Welche Neuerungen, bzw. Verbesserungen die Sony Alpha 6300 mit sich bringt, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Die Sony Alpha 6300 sieht der A6000 zum Verwechseln ähnlich. Das macht aber nichts, denn dafür hat sich unter der Haube so einiges geändert!

 

1.Verbesserte Geschwindigkeit + Autofokus.

Ja gut, die Alpha 6000 ist bereits sauschnell – die Alpha 6300 ist aber nochmals schneller! Mit 425 Phasen-AF-Punkten bietet die A6300 laut Herstellerangaben mit 0,05 Sekunden abermals den schnellsten Autofokus der Welt (Auch die A6000 wurde beim Release vom Hersteller als die Kamera mit dem schnellsten Autofokus betitelt.) Die maximale Bildfrequenz liegt bei 11 Bildern pro Sekunde – sogar mit kontinuierlicher Autofokus-Nachführung!

 

2. Verbesserter Sensor mit verbessertem Rauschverhalten

Durch die Kupferverdrahtung im komplett neu entwickelten APS-C Sensor wurde nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Rauschverhalten verbessert. Besonders der mittlere ISO-Bereich soll davon profitieren. Generell verfügt die A6300 über eine ISO-Range von 100 bis 51.200.

 

3. Verbesserter Dynamikumfang

Bleiben wir beim Sensor. Die Auflösung des neu entwickelten Bionz-X APS-C Sensor ist mit ca. 24 Megapixel im Vergleich zur A6000 unverändert geblieben. Neben einer besseren Geschwindigkeit sowie einem verbessertem Rauschverhalten wurde aber auch der Dynamikumfang des Sensors verbessert.

Der Dynamikumfang der Sony Alpha 6300 umfasst 14 Blendenstufen (Vergleich: Die A600 hatte einen Dynamikumfang von 13,1 Blendenstufen).

Von mir aus hätte es gerne noch mehr sein können. Gerade in der Landschaftsfotografie profitiert man von einem hohen Kontrast- bzw. Dynamikumfang. Dennoch – 14 Blendenstufen ist ein sehr guter Wert!

 

4. Verbesserter Videomodus

Der Videomodus der A6300 wurde im Vergleich zur A6000 deutlich verbessert!

Videos können im 4K Format aufgenommen werden. Dazu können Full-HD Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Dies ermöglicht flüssige Slow-Motion Videos, mit einer bis zu 5-fachen Zeitlupen-Aufnahme.

Das war aber noch nicht alles – es gibt noch weitere Neuerungen im Videobereich.

Die Sony Alpha 6300 verfügt nun endlich über einen Mikrofon-Eingang über den externe Mikrofone angeschlossen werden können. So ein Mikrofon-Eingang fehlte ja bekanntlich bei der Sony Alpha 6000.

Des Weiteren ermöglicht die Sony Alpha 6300 Videoaufnahmen mit S-Gamut bzw. S-Log. Dadurch kann auch in Videos ein sehr hoher Dynamikumfang wiedergegeben werden und es bleibt mehr Spielraum für die Videonachbearbeitung.

Diese neuen Funktionen machen die Sony Alpha 6300 nun auch für professionelle Videofilmer interessant!

 

5. Staub und Spritzwassergeschützt – Magnesiumgehäuse

Zwar war die Alpha 6000 auch nicht aus Zucker, das Gehäuse der A6300 verfügt nun aber über eine Magnesiumlegierung und über ein verstärktes Objektivbajonett. Des Weiteren schützen Dichtungen das Kameragehäuse vor dem Eindringen von Staub und Spritzwasser

 

6. Verbesserter Sucher

Der XGA OLED-Sucher löst nun mit 2,4 Millionen Bildpunkten aus. Auf Wunsch kann die Bildwiederholungsrate auf bis zu 120 Bildern pro Sekunde gestellt werden. Somit können auch schnelle Wiederholungen flüssig im Sucher wiedergegeben werden. Eine wirklich tolle Sache – vor allem für Sportfotografen! Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Sucher bei einer so hohen Bildwiederholungsrate zum richtigen Stromfresser wird!

 

7. Wasserwaage

In der Sony Alpha 6000 hat sie gefehlt, in der Alpha 6300 ist sie nun endlich integriert. Die elektronische Wasserwaage kann im Sucher oder am Monitor eingeblendet werden und ermöglicht somit horizontal wie auch vertikal absolut gerade ausgerichtete Aufnahmen.

 

8. Lautloser Verschluss

Das Auslösegeräusch der Sony Alpha 6300 kann komplett auf Stumm geschalten werden. Dies funktioniert sogar für Serienbildaufnahmen mit bis zu 3 Bildern pro Sekunde. In gewissen Situationen bietet dies natürlich einen Vorteil. Zum Beispiel, wenn man in der freien Natur Tiere fotografiert oder bei Veranstaltungen nicht mit dem Auslösegeräusch seiner Kamera negativ Auffallen möchte.

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Fazit

Ja die „perfekte Kamera“ gibt es nicht und wird es auch nie geben! Die Sony Alpha 6300 kommt aber schon sehr nahe an eine perfekte APS-C Systemkamera heran.

Im Vergleich zur Alpha 6000 ist die Sony Alpha 6300 mehr Innovation als Revolution! Das Gesamtkonzept der Kamera wurde also nicht großartig verändert, sonder intelligent weiterentwickelt. Die wenigen Schwachstellen der Sony Alpha 6000 wie zB. die fehlende Wasserwaage sowie der fehlende Mikrophon-Eingang sind nun endlich Geschichte. Der Sensor wurde weiter verbessert, der Dynamikumfang weiter erhöht. 4-K Videomodus wurde integriert und das Gehäuse ist nun endlich gegen Staub- und Spritzwasser geschützt.

Das klingt alles sehr gut – weniger gut klingt aber der Preis.

Preislich liegt die Sony Alpha 6300 derzeit bei ca. 1150 Euro (nur Body) (Stand: Oktober 2016). Den aktuellen Preis findest auf amazon.de:

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Erfahrungsgemäß sollte der Preis mit der Zeit noch ein wenig zurückgehen, allerdings sind vor allem die Sony Systemkameras für ihre Preisstabilität bekannt.

Natürlich hat Qualität ihren Preis, und meiner Meinung nach geht das Preis-Leistungsverhalten gerade noch in Ordnung – vor allem aufgrund der hervorragenden Videofunktion.

Wer den Fokus mehr auf das Fotografieren richtet, ist mit der „alten“ Sony Alpha 6000 (*hier auf amazon: http://amzn.to/2dExGRF ) aber auch heute noch bestens bedient. Die A6000 kostet gerade einmal ca. die Hälfte der A6300 und weißt eine Annähernd gleich gute Bildqualität auf!

 

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Bildquelle: http://presscentre.sony.de/

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